Verfasst von: Margrit | 10.07.2017

sverweis() ist nie verkehrt

Zumindest ist der sverweis() immer dann richtig, wenn es in einer Excel Liste einen Wert nachzuschlagen gilt. Denn genau das ist seine Funktion. Und das geht so:

Ich habe an einer Stelle einen Nachnamen stehen, an einer anderen Stelle eine Liste mit Nachnamen, Vornamen und Wohnorten, und möchte nun zum Nachnamen den Vornamen nachschlagen lassen:

Das bedeutet: suche „Meier“, also den Nachnamen aus A15, in der ersten Spalte des Bereichs A4:C10, also in der Namensliste, und melde als Ergebnis, was du in der 2. Spalte dieses Namenbereichs findest.

Ergebnis:

Genau dieselbe Formel, nur mit einer 3 als Spaltenzahl, würde … was? … würde Meiers Wohnort … würde „Fürth“ liefern. Yeah!

So einfach (wenn man das Prinzip einmal kapiert hat). Oder auch so schwer (bis dahin…).

Ein paar Anmerkungen:

  • Man kann immer nur Begriffe aus der ersten Spalte der Liste suchen.
  • Da der Suchbereich ja immer derselbe ist, auch wenn man öfters mal sucht, empfehlen sich dafür absolute Zellbezüge ($A$4:$C$10). Das hat keinen Einfluss auf das Suchergebnis, erleichert aber das Kopieren der Formel.
  • Was bedeutet dieses ominöse FALSCH in der Formel?
    Es steuert das Verhalten, wenn ein Suchbegriff in der Liste nicht gefunden wird.
    Angenommen, ich suche nach „Hoffmann“: dann liefert der obige sverweis() #NV, und das ist korrekt, denn es bedeutet „Nicht Vorhanden“, „Hoffmann gibts nicht in der Liste“.
    Ohne das FALSCH funktioniert die Formel für „Meier“ genau so gut wie vorher, aber für „Hoffmann“ würde sie als Vornamen  „Heinz“ liefern: weil „Dodenhöfer“ am nächsten dran ist an „Hoffmann“.
  • Für die Formel ohne FALSCH muss die Liste unbedingt nach der ersten Spalte sortiert sein, sonst liefert sie auch für vorhandene Namen gerne Unsinn.
  • Sollte man dann den sverweis einfach IMMER mit FALSCH schreiben?
    Nein, der Anwendungsfall für die Version ohne FALSCH ist auch sehr praktisch, es sind Wertelisten mit Zahlen, wo etwas ab einer bestimmten Zahl gelten soll, z. B. Mengenrabatt:

sverweis() ist also nie verkehrt, auch ohne Falsch richtig, und … ach, am besten, ihr probiert’s aus. Oder kommt wieder hierher, wenn ihr mal ernsthaft was in einer Excel-Liste nachzuschlagen habt ;~)

Verfasst von: Margrit | 09.07.2017

Vorratsdatenhaltung für Formeln

Die abenteuerlichste Excel-Formel aus dem letzten Kurs war wohl

Da steckt der sverweis() drin, ein seltsamer Parameter FALSCH, relative und absolute Zellbezüge, Schachtelung von Formeln …

Heute will ich einen Aspekt herausgreifen, das ist die umgebende wenn() Funktion. Diese Konstruktion verwende ich immer, wenn ich Formeln auf Vorrat anlege, z. B. in einer langen Liste mit immer gleichem Formelaufbau.

Im Beispiel:

Die Formel steht in Zelle D22 und bezieht sich auf Zelle C22. Die Liste ist vielleicht bisher viel kürzer, geht nur bis Zeile 7 oder 17 oder so, aber in den weiteren Zeilen erwarte ich früher oder später Daten und bestücke sie deshalb schon vorsorglich mit Formeln. Diese sollen erst „aktiv werden“, rechnen und ein Ergebnis anzeigen, wenn was in der Zeile drinsteht.

Genau das leistet die wenn() Funktion außenrum:

Wenn C22 leer ist (C22=““)
dann lass D22 leer („“)
sonst schreib nach D22 das Ergebnis der sverweis() Funktion, in der C22 verwendet wird.

Funktioniert mit allen, auch einfacheren Formeln :~)

Verfasst von: Margrit | 08.07.2017

OW zuende, vielen Dank

Gestern am 07.07. ging wieder eine OW zu Ende, und ich bin von euch reich und in vielfacher Hinsicht nahrhaft beschenkt worden. Danke! Darüber habe ich mich riesig gefreut:

  • ganz besonders über die Marmeladen schon letztes Mal
  • ganz besonders über die Kirschen, mein Number One Lieblingsobst
  • ganz besonders über den hübschen leuchtenden Blumenstrauß, jetzt wo die Sträuße vom Geburtstag langsam verwelken
  • ganz besonders über die fast 2 Kilo schwarzer Johannisbeeren aus dem Garten, Tr.s Number One Lieblingsobst (außer Stachelbeeren, roten Johannisbeeren, allen Beeren ^^).
    Es wird Marmelade geben und Rote Grütze :~)
  • ganz besonders über das Buch mit einem so wunderbaren Titel und Thema und gerade im Moment aufbauend und absolut genau richtig für mich
  • und ganz besonders über die Teetasse mit selbstgestricktem Pulswärmer, was für ein liebes und besonderes Geschenk
  • und hoffentlich habe ich nichts vergessen.

Ihr seid ganz herzerwärmend großartig und ich freue mich, euch nach der laaangen Sommerpause alle wiederzusehen.

Bis dahin gerne hier im Blog, wenn ihr mögt.

Verfasst von: Margrit | 07.07.2017

Einfrieren

Aus meinem Blatt Excel Datenlisten:

Ich dachte, damit sei alles klar, aber oweh, so sieht das Menüband Ansicht aus:

Kaum zu glauben, man hat die Qual der Wahl.

Das vordere Fenster einfrieren in der Gruppe Zoom vergrößert die Bildschirmansicht, so dass nur noch das gerade Markierte den ganzen Bildschirm ausfüllt.

Das zweite, das in der Gruppe Fenster, war hier gemeint. Es tut, was in älteren Excel-Versionen Fixieren hieß: eine oder mehrere Zeilen oben oder Spalten links bleiben als Überschriften „festgepappt“, während man durch den restlichen Tabelleninhalt scrollt.

P. S. Im englischen Original heißen die beiden Befehle Zoom to Selection und Freeze Panes. Keine Verwechslungsgefahr.

P.P.S. Der Befehl, mit dem man das Einfrieren wieder loswird, heißt nicht etwa Auftauen, sondern Fixierung aufheben. Wie in der guten alten Zeit.

 

Verfasst von: Margrit | 06.07.2017

Jetzt aber, Donnerstagsbaum und Plasteeimerupdate

Donnerstag, 06.07.2017, 08:10 Uhr, 22 Grad

Außerdem gibt es Neuigkeiten vom Plasteeimer. Dem ist es wohl zu heiß geworden – das Foto entstand um 18:30 bei über 30 Grad – er hat sich in den kühlen Baumschatten zurückgezogen.

Verfasst von: Margrit | 05.07.2017

WMDEDGT 07/2017

Frau Brüllen will es mal wieder wissen, wie immer am Fünften des Monats: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Es ist jetzt 17:15 Uhr und ich schreibe auf, was ich heute gemacht habe und vermutlich gemacht haben werde:

07:00 Uhr.
Es klingelt der Wecker und ich wühle mich brav aus dem Bett.
08:00 Uhr.
Wir sitzen beim Frühstück.
09:00 Uhr.
Wir fahren zum Feldenkrais und sind früh genug, um noch einige zu begrüßen und für eine schnelle Runde „Frühstück bei Tiffany“ (so nennt die Feldenkraislehrerin das Geschnatter).
10:00 Uhr.
Ich liege auf dem Rücken, Arme nach hinten ausgestreckt, linkes Bein über rechtem Bein, lasse die Beine nach rechts sinken und vergleiche es damit, wie dieselben Bewegungen vor einer halben Stunde waren und wie es mit rechts über links war. „Bewußtheit durch Bewegung“ ist das Feldenkrais-Motto.
11:00 Uhr.
Einkaufen.
12:00 Uhr.
Wieder / immer noch einkaufen, jetzt beim Hofladen.
13:00 Uhr.
Räumen und mittägliche Brotzeit.
14:00 Uhr.
Ich sitze am Schreibtisch und datenbänkel.
15:00 Uhr.
Ich sitze am Schreibtisch, bin zufrieden mit dem, was ich bisher gedatenbänkelt habe und mache weiter.
16:00 Uhr.
Ebenso.
17:00 Uhr.
Feierabend. Jetzt Tr. beim Duschen unterstützen, bloggen, nach dem Garten schauen, bestimmt verlangen diverse Pflanzen nach Wasser.

18:00 Uhr. Geplant:
Kochen und Abendessen. Es gibt Nudeln vom Vortag mit frischer Gemüsesoße und Salat.
19:00 Uhr. Geplant:
Wirbensäulengymnastik. Heute später als sonst, dafür hier direkt ums Eck.
20:00 Uhr. Geplant:
Vortrag „Christen und Muslime“ besuchen, wo Tr. schon ist. Es verspricht voll zu werden, mal sehen, ob ich noch einen Platz bekomme.
21:00 Uhr.
???

18:00 Uhr. Ist:
In etwa wie Plan. Es ist alles etwas hektisch, und in der Gemüsesoße ist verwunderlich viel Hackfleisch. Sehr lecker, aber idiotisches Timing, gut Essen vor dem Sport.
19:00 Uhr. Ist:
WSG maxht großen Spaß. In dieser Halle – wir mussten umziehen, unsere sonstige Turnhalle amüsiert sich mit Schulfest – gibt es viel mehr Equipment, und unsere Trainerin nutzt es alles.
20:00 Uhr. Ist:
Vortrag und Diskussion erreiche ich mit gehörig Verspätung. Der Referent begeistert mich sofort, Dr. Oechslen aus München, Islambeauftragter der Evang. Luth. Kirche in Bayern. Ein kluger Kopf, mit allen Wassern gewaschen, konziliant im Ton, sehr klar in der Sache, hält er den Kirchenmitgliedern den Spiegel vor, zerlegt mit sichtlicher diebischer Freude alle Überlegenheitsfantasien.
21:00 Uhr. Ist:
Glaubenswahrheiten sind nie objektive Wahrheiten.
Immer noch mitten drin.
22:00 Uhr.
Wein, Vortragsnachlese, Bett mit Buch.

Verfasst von: Margrit | 04.07.2017

Nicht Dienstags- und nicht Donnerstags-

sondern ein Götterbaum:


So hübsch sieht er aus an einem lauen Sommerabend, und wächst schon übers Haus hinaus im Garten unserer Freundin, seit die Tochter ihn vor 15 Jahren als Setzling mitbrachte. Was daraus werden würde, ahnten unsere Freunde nicht, und kannten bis vor kurzem auch seinen schönen Namen und seine ostasiatische Herkunft nicht.

Nun wissen sie ihn und dummerweise auch, was für ausgedehnte 12 oder 15 Meter lange Wurzeln er bildet … (noch viel furchterschreckendere Dinge habe ich über ihn im Web gelesen).

Diesen Sommer darf er noch haben, sagt die Freundin, dann muss er raus, solange wir überhaupt noch eine Chance haben (sie denkt, sie haben noch eine; ich denke, sie haben ihn nicht gegoogelt, den hübschen Götterbaum mit seinem schönen Namen).

 

Verfasst von: Margrit | 03.07.2017

Nachlese

 

Ohne Worte.

Oder nur eins: DANKE DANKE DANKE

(dasselbe Wort dreimal, wieviele sind das dann?)

Verfasst von: Margrit | 02.07.2017

Mehr coole 2017er Geburtstage

17.01.17 – Die Freundin in Nürnberg
01.07.17 – Margrit von der OW (ich^^)
10.07.17 – Die Schwester
17.07.17 – Der Sohn aus Mexiko
17.10.17 – nun ratet mal, wessen Namenstag das ist^^

Verfasst von: Margrit | 01.07.2017

Heute werden wir nicht alt

Heute ist der 01.07.17, das schönste Datum zum Geburtstaghaben im Jahr 2017. Ich hatte schon oft am 01.07. Geburtstag, am 01.07.68 zum Beispiel, um mal einen herauszugreifen, 01.07.94 oder 01.07.03.

01.07.17 toppt eindeutig alle.

Mitternacht erstes großes Befeiern mit den „resident guests“, zum Frühstück das zweite. Danach kurzes Einkaufen des vorher Vergessenen, und ich schwöre, ich habe nix manipuliert:

Das Feiern ging weiter, mit Telefon und Post und zu wenig Zeit zum Geschenkeauspacken, mit Fleurop-Strauß und „Herzlichem Glückwunsch aus Aachen“ (??), mit spontanen und eingeladenen „extern guests“ (die Phase mit der verstopften Spüle und dem Notfallabflussdienst lass ich jetzt mal aus und auch mit dem Dreck-Fett-Rückstoß über Monteur und halbe Küche…) und Kaffee und Kuchen und Kartoffelsalat und Hot Dogs und leckerstem Salade Nicoise.

Was für ein Tag.

Abends wieder in kleinerer Runde zu fünft auf dem Sofa, Feierabendbier, die Feierschlacht und die Küchenschlacht sind geschlagen.

Ich so: Heute werden wir nicht alt.

Die kesse Nichte so: Doch, du schon.

Sechzig. Mann Mann wie recht sie hat. Daran werde ich mich noch eine Weile gewöhnen müssen.

So, und nun ein gut’s Nächtla allerseits – und danke für alle Glückwünsche.

 

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