Verfasst von: Margrit | 06.11.2017

Cochabamba im deutschen Herbst

Eine Postkarte aus Bolivien, wir haben uns riesig gefreut! Sie stammt von Julia und Lilly, die dort in einem Kinderheim FSJ machen, und ist die Belohnung für eine kleine Spende an deren Projekt.

Wir finden, sie passt super in den Herbst auf unserem Tisch.

Wer mehr über die beiden in Cochabamba wissen will: sie schreiben einen Blog (sehr fleißig sind sie allerdings nicht…)  lillyundjuliainbolivien.auslandsblog.de

Verfasst von: Margrit | 05.11.2017

WMDEDGT 11/2017

Ich ahne es schon, Frau Brüllen wird wieder wissen wollen: wmdedgt = Was machst du eigentlich den ganzen Tag an diesem Fünften des Monats?

Sa 04.11. 21:30

Tja, was mache ich eigentlich morgen den ganzen Tag? Das ist ein Geheimnis, sogar vor mir selber ;~) Ein Sonntag ohne Pläne liegt vor mir. Bin gespannt.

So 05.11. 20:30

Na, spannend ist es nicht geworden. Der Tag plätscherte so dahin wie draußen der Regen.

  • Sehr spätes Aufstehen (nach 10 Uhr) nach durchwachsener Nacht.
  • Frühstück und Meditation.
  • Verschärfte Hausarbeit mit Putzen, Schrubben, Wischen. Weil es einfach sein mußte und die Putzfrau uns im Stich gelassen hat. Und trotz Sonntag. Aber es regnete ja eh, keine Lust rauszugehen.
  • Rosenkohl, Champis, Kartoffelpüree und Salat.
  • Rumtrödeleien, immerhin der letzte Ferientag. Und Sonntag.
  • Das große Wässern und Buttern
  • In David Graeber, Schulden ein bisschen weitergekommen. Ich hab’s nicht so mit Sachbüchern, aber dieses hab ich geschenkt und hoch gelobt bekommen; mal sehen.
  • Abends neues Vorlesebuch angefangen. Die Geschichte der Bienen ist seit gestern glorreich geschafft (die Sache mit dem Bienen und CCD ist ja an sich interessant, das Buch aber laangatmig; und immer dieser Holzhammer). Jetzt Rachemond, der Kärnten-Krimi, liest sich gut weg. Wir reichern die Lektüre mit zwischengestreuten Christine-Lavant-Gedichten an, das gibt ihr ordentlich Wucht.
  • 22:30 Es wird noch eine Leserunde im Bett geben, und Gut’s Nächtla.

 

 

Verfasst von: Margrit | 04.11.2017

Saison vorbei

So langsam muss das Reinräumen wohl losgehen. Trotz guten Wetters.

Späte Schönheit (darf draußen bleiben)

Verfasst von: Margrit | 03.11.2017

Sorry, nochmal Kloschilder

Beim Kirchenwirt, St. Stefan / Finkenstein

Für die Monnsbilder gab’s zwei – außer diesem Klo zum Zuabestehn ebenfalls eine Huckmuschl.

Auch die selbstproduzoerten Schilder der kleinen Pizzeria von Pepe (4) und seinen Eltern in Villach haben mir gefallen.

Verfasst von: Margrit | 02.11.2017

Ein Lieblingstweet (ich)

Das bin ich :~)

Bei mir waren es Fotoecken. Ist schon laaange her, damals als es das halt noch gab – äh, gerade gegoogelt, gibt es natürlich immer noch – : Spender mit 250 oder 500 Fotoecken auf einer langen aufgewickelten Rolle.

Das wollte ich doch mal überprüfen! Es war ziemlich mühsam… Und dann habe ich mich irgendwo zwischen 200 und 250 heillos verheddert – und es niemals rausgefunden.

Meine Frau lacht sich heute noch schlapp über diese Schnapsidee. Hätte ich ihr doch nie von dem ehrgeizigen Projekt erzählt.

Jetzt erzähle ich es euch allen; aber euer Lachen höre ich ja nicht.

 

Verfasst von: Margrit | 01.11.2017

Mehr Lieblings-Tweets im Oktober 2017

Gestern und vorgestern je einer, heute der große Rest. Ich mußte gerade viel lachen beim Wiederlesen, und ich versichere, es sind auch richtig kluge Gedanken dabei.

Jetzt habe ich auch Französisch in der Timeline.

Und es gibt auch ein Bild. Zwei sogar.

Noch viel mehr Lieblings-Tweets bei Anne / anneschuessler.com.

 

 

 

Verfasst von: Margrit | 31.10.2017

Ein Lieblingstweet (Mama)

Schlagartig ist eine Geschichte meiner Mutter da:

Einmal war ich nachts mit meiner Freundin Mia im Wald unterwegs und es knackste ganz furchtbar im Unterholz. Zum Gruseln. Wir versuchten, uns nichts anmerken zu lassen, aber wir verstummten und wir gingen schneller.

Und später gestand die Freundin: Ich habe die ganze Zeit gehofft, es ist irgendein Tier und nicht ein böser Mensch.

Ich war total verblüfft. Ich hatte die ganze Zeit gehofft, es ist ein Mensch und nicht irgendein gefährliches Tier.

So verschieden können also Menschen ticken.

 

Verfasst von: Margrit | 30.10.2017

Ein Lieblingstweet (Papa)

Im Oktober sind mir ein paar Tweets begegnet, die mich ganz persönlich berühren.

Als Kind geliebt, als Erwachsene vergessen. Und wiederentdeckt – wie beglückend:

Schlagartig ist die Erinnerung da:

Ich war mit meinem Vater, als er schon Opa war, und Enkelkindern auf dem Aachener Bend. Er liebte Kirmes, und ich tue es auch (im Gegensatz zu meiner Mutter, die nur pflichtgemäß mit uns ging; deshalb machte es mit ihm auch immer mehr Spaß).

Beim Kettenkarussell: Wie liebend gerne wäre ich als Kind damit gefahren. Aber ich durfte nie.

(Ich habe vergessen, warum. Geld? Oder fanden seine Eltern es zu gefährlich? Vermutlich war es das. Und vermutlich war es auch das, was mich daran so traurig machte. Denn er war ein ungestümes, ein unerschrockenes Kind, und seinen Eltern unverständlich.)

JETZT kannst du fahren! Lass uns Kettenkarussellfahren – jetzt.

Nein, das nützt nichts. Jetzt ist es zu spät.

Er ließ sich nicht überreden. Die Erinnerung stimmt mich immer traurig. Ich wäre so gerne mit ihm  gefahren, ich hätte die Wunde so gerne geheilt. Und habe verstehen müssen, dass man nicht alles nachholen, nicht alles heilen kann. Es kann zu spät sein.

Und die Erinnerung ist mir kostbar. Er hat nicht oft Persönliches von sich preisgegeben.

 

Verfasst von: Margrit | 29.10.2017

Kärnten – Sturmprophylaxe

Jetzt ist uns also nicht nur eine Stunde zusätzlich Urlaub geschenkt worden – letzte Nacht Zeitumstellung, jetzt Sonnenuntergang 16:53, wie gruselig  – , sondern sturmbedingt auch noch ein Tag. Wir verbringen ihn gemütlich und häuslich, mit meinerseits kleinen Rad- und Zufuß-Ausflügen.

Vom Sturm ist nur ein wilder Wind zu bemerken, der ums Haus fegt, die Blätter vor sich her treibt und das Wasser im Pool zu ungewohnten Wellen bewegt. Ein bisschen Sturmprophylaxe wurde betrieben, bescheiden, hier ist man gewöhnt verschont zu bleiben. Sonnenschirme weggeräumt. Und was  man selber hinlegt, kann der Wind nicht umhauen:

Das ist der Brotbaum, und eigentlich gehört er so: abends Beutel dranhängen mit Kleingeld und Bestellzettel, und morgens Brot, Brötchen, Croissants drin finden. Tolle Erfindung.

Verfasst von: Margrit | 28.10.2017

Kärnten – Blicke

Morgens um 7:30 – Blick aus dem Schlafzimmerfenster.

Mittags – Blicke vom Gerlitzen auf Faaker See und so ziemlich alle Orte, die wir in diesen zwei Wochen erkundet haben. Sozusagen Rückblick.

Abends – Blicke in den Wetterbericht und die Unwetterwarnungen für morgen. Das Gelbe – da sind wir. Das Rote – da müßten wir morgen durch…

Urlaub spontan um 1 Tag verlängert :~)

 

 

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