Verfasst von: Margrit | 14.05.2017

Veilchenduft und Lerchensang

Was für ein wunderbares Frühlingskonzert unter diesem animierenden Titel – Spir Amor, das sind sechs junge Sänger_innen, die sich in ihrer CEG Schulzeit gefunden haben und uns mit einem Potpourri klassischer Frühlingslieder verzaubert haben. Monteverdi war besonders eindrücklich, und umwerfend komisch, wie der Kuckuck  „auf einem Baum saß“. Das Ganze an einem stimmungsvollen Ort, der Klosterkirche von Frauenaurach, und an einem linden lauen Maienabend wie aus dem Bilderbuch.

Es tat gut!

Nur zu erahnen in der Abenddämmerung – der Frauenaurachs Storch.

Spir Amor – nächsten Sonntag noch mal zu hören, dann in Uttenreuth im Esperhaus. Im Netz unter https://spiramor.blogspot.de

Verfasst von: Margrit | 13.05.2017

Kinners – Felix & Sohn

Mein junger Kollege ist vor einem halben Jahr Vater geworden. Das bekommt ihm gut. Mit den Widrigkeiten der Arbeit geht er jetzt gelassener um (naja ein bisschen gelassener), es gibt Prioritäten im Leben. Morgens kommt er früher zur Arbeit, ich werd ja doch rausgeschmissen, so dass er abends früher gehen kann. In letzter Zeit ändert sich das wieder:

Morgens ist der Kleine so süß – er sitzt bei mir im Bad und giggelt  und lacht und freut sich – da komm ich gar nicht weg.

Passend dazu schickte die Freundin letzten Nachmittag eine Textnachricht:

Der Kleine ist seit einer halben Stunde auf und feiert sein Leben.

Klasse, oder? Gelungen fand ich auch die Reaktion des Werkstudenten, mit seinen vielleicht 22 Jahren selber eher eine Frohnatur:

Ja ja in DEM Alter, da geht das noch.

In MEINEM Alter ist es tatsächlich gut, manchmal daran erinnert zu werden: Lebenslust pur.

 

Verfasst von: Margrit | 12.05.2017

12von12 mit OW im Mai 2017

Bei Caro gibt es heute wieder 12von12 wie immer am 12. des Monats – mein Tag (und der von vielen anderen) in 12 Bildern.

Heute habe ich drei Termine, von denen ich jeweils Vorher-Nachher Bilder machen will.

Zuerst kommt aber die Fahrt zur Arbeit
(nein, nicht mit dem Boot).

Der Parkplatz für die Dozentin ist immer direkt am Eingang.

OW Office Werkstatt – Tafel vorher und nachher

OW Office Werkstatt Teil II
genau so wichtig wie Windows und Excel:
Kaffee und Klönen

Der zweite Termin heute ist bei der Friseurin,
Rückansicht im Selfie (!) vorher und nachher


Einkaufen auf dem Markt ist ein Vergnügen.

Nachmittags muss ich blöderweise in die Autowerkstatt,
weil ich letzte Woche den Nebelscheinwerfer ramponiert habe.
Beim Einfahren ins Krankenhausparkhaus war ich wohl zu aufgeregt gewesen.

Vorher und nachher (eher mittendrin).

18 Uhr. Schlechtes Wetter war angesagt –
aber so ein Tag ist es nun geworden:

Zum Abschluss grüßt euch Wally (80)
mit diesem niedlichen Kerl.

Verfasst von: Margrit | 11.05.2017

Donnerstagsbaum in Farbe

Donnerstag, 11.05.2017, 8:05 Uhr, 9 Grad

Heute müssten sie in Farbe sein, das hatte ich gehofft, in grün und vor blau. Sie waren es, und gelb war sie Dreingabe.

Was sich nicht erfüllt hat: meine Erwartung, endlich zweistellige Temperaturen vermelden zu können. Aber das ist die Oberpfalz. Beim Start fast eine Stunde früher am Morgen waren es  in Mittelfranken 12 Grad gewesen.

Ich hab noch ein Bild mitgebracht vom selben Stndpunkt aus in die andere Rixhtung gesehen:

Da  war doch letzte Woche noch nichts? Oder bin ich so unaufmerksam? Keine Ahnung, was daraus mal werden soll. Erweist sich vielleicht auch als dokumentationswürdig.

Verfasst von: Margrit | 10.05.2017

Winterplanet

Die Kaltmamsell liest (spätnachts und nur am Rande) Le Guin.

Das hat mich elektrisiert.

Left Hand of Darkness / Die linke Hand der Dunkelheit – das steht doch in meinem Bücherregal. Eines der Bücher, die ich vor Urzeiten (30 Jahre?) mit großem Vergnügen und Gewinn gelesen habe und wo ich seitdem darauf warte, genug vom Inhalt vergessen zu haben, um es ein zweites Mal so richtig neu lesen zu können.

Ja, da ist es, mein Exemplar, noch unter dem alten deutschen Titel.

 

Meine Eintragung auf der Titelseite finde ich fast schon historisch wertvoll.

  • 1982, es ist also schon 35 Jahren her.
  • 11. Sept., einfach ein Tag im Jahr 82.
  • Geklauft?! Ich hätte nicht gedacht, dass ich das je getan habe. Und wo?
  • Auch der Anlass, über den ich mich offensichtlich hinwegtrösten musste, war mir überhaupt nicht mehr präsent. So langsam ist es mir wieder eingefallen, aber ich hatte komplett vergessen, dass Ina (immerhin weiß ich noch sehr gut, wer Ina ist ^^) mal vorübergehend in unserer WG wohnte…

Ich habe mich gleich wieder in die Lektüre geschmissen. Vergessen hin oder her. Ich weiß noch sehr viel, aber ist ja auch ein Lieblingsbuch. Und ich bin schon nach den ersten Kapiteln wieder gefangen. Dabei weiß ich, dass dieser Anfang in der Stadt nur das Vorgeplänkel ist, die eigentliche Welt Winterplanet wartet noch auf mich. Macht Riesenspaß.

Auf diesem Planeten gibt es zwei Besonderheiten. Das Klima ist durchgehend extrem kalt, nicht umsonst haben die ersten Besucher ihm diesen Namen verpaßt. Und die Bewohner_innen haben eine ganz andere sexuelle Ausstattung als wir. Sie sind androgyn oder so etwas wie neutral, nicht männlich nicht weiblich. Jedenfalls die meiste Zeit. In gewissen Abständen geraten sie in die sogenannte Kemmer, die sexuell aktive Phase, sie wissen aber nie vorher ob als Frau oder als Mann. Was bedeutet eine solche Physiologie für ein Zusammenleben? Le Guin spielt es durch und jetzt bin ich gespannt, denn so genau weiß ich es – zu meinem Leseglück – doch nicht mehr.

Verfasst von: Margrit | 09.05.2017

Puentes

So spricht der Sohn aus Mexiko.

Verstehe ich! Mai und Juni sind da ja eine gute Zeit, offenbar nicht nur in D.

Verfasst von: Margrit | 07.05.2017

Gewonnen oder verloren?

Noch ein Service-Post. 19:10, 67 von 70 Wahlbezirken ausgezählt, die letzten drei werden die Ergebnisse wohl nicht mehr drehen.

(Quelle http://www.erlangen.de)

 

Verfasst von: Margrit | 07.05.2017

Pflanz-Doku

Heute mal ein Service-Post für mich selber:

da stehen und so sehen die Pflänzchen aus, die ich übers Wochenende in die Gartenerde gesetzt habe. Schon gespannt, wie sie sich in einem Monat gemacht haben werden oder in zweien, welche ich im Herbst noch wiederfinde oder gar im nächsten Jahr.

 

Schon länger da und jedes Jahr eine große Freude – inzwischen, da es etwas wärmer geworden ist, auch mit Duft:

Verfasst von: Margrit | 06.05.2017

Excel OW von gestern

Excel Rechenbeispiel von gestern, zur Erinnerung und für die, die nicht da waren. Ein Blatt zu Formeln gibt es hier.

Ursprünglich hatte ich eine andere Variante. Damit kann man gut relative und absolute Zellbezüge üben. (Die Zeile „Ermäßigung ab 12 Personen“ entfällt, die würde es zu kompliziert machen.)

Und man sieht schön: je mehr Reisende, desto höher die Gesamtkosten (und der Gewinn^^), aber desto günstiger der Preis.

Verfasst von: Margrit | 05.05.2017

WMDEDGT 05/2017 mit OW

Frau Brüllen fragt: WMDEDGT = Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Und nicht nur ich antworte. Die gesammelten Tagesberichte findet ihr hier.

6:20 Wenn man den Wecker schon zwei Stunden früher klingeln läßt, als man aus dem Haus muss, hat das den Vorteil, dass man noch alles mögliche vorher erledigt bekommt und dass es nicht allzu hektisch zugeht. Ungemütlich früh ist es aber schon.

8:20 Los geht’s. Ich bringe Traute bei der Praxis vorbei, wo sie ihr 3×24-Stunden-lang Langzeit-EKG angelegt bekommt und flitze weiter zum Großparkplatz und zur OW.

9:00 Office Werkstatt. Kurzer Rückblick auf unsere Word Dokumentvorlage von letzter Woche, dann machen wir Excel. Ich persönlich bin höchst zufrieden mit dem kompakten Beispiel, das ich mir ausgedacht habe und in dem alle Rechenarten inklusive Funktionen vorkommen. Ich glaube, den „OW-Mädels“ gefällt die Stunde auch.
Manchmal ist es zwischendrin ganz still vor andächtigem Zuhören oder vor Konzentration aufs Tippseln. Angeregte Diskussion um die richtigen Formeln und Hilfestellung über PCs hinweg gibt es natürlich auch! So soll es sein. Und das ein oder andere Off-topic-Gequatsche^^.

11:20 Wir haben wie üblich überzogen. Jetzt geht es zum verdienten Cappuccino und Palaver ins VHS Bistro. Ich bekomme einen Kaffee spendiert, ehrlich gesagt bekomme ich das meistens, das finde ich immer super nett.

12:00 Zu Fuß durch die Stadt sieht man mehr als auf dem Fahrrad. Ich hole die Konzertkarten für morgen abend ab

und besorge auf dem Markt frischen Fisch, Radieschen, Erdbeeren für Quark und Rote Grütze und einen wunderschönen Blumenstrauß für die Liebste (im Café hatten wir es mit Ehemännern, Romantik oder nicht, Ringen zur Silberhochzeit und Blumen einfach so.)
Es gibt noch jede Menge Tulpen! Aber das sind die Letzten – und nur, weil es noch so kalt ist, sagt die Blumenfrau. Hat das winterliche Wetter doch sein Gutes.

13:00 Kochen und Mittagessen, es gibt – Überraschung – Fisch, sehr lecker mit Pilzen, Karotten, Pastinaken, Kartoffelpüree, zum Nachtisch Quark mit Erdbeeren.

14:00 Schreibtisch. Die Kundin, die sich für heute Nachmittag ankündigt hatte, kommt freundlicherweise nicht. Sie hatte vergessen, dass sie heute Geburtstag hat – das ist doch mal ein origineller Absagegrund.

16:20 Wir machen uns auf zu einem kleinen Gang ums Viereck. Rollatorpremiere. Macht aber offenbar keine Laune auf unseren buckeligen Straßen.

Dann gibt es Kaffee DRAUSSEN AUF DER TERRASSE. Reiner Trotz. Aber hej, es sind 15 Grad. Und wir werden mit so etwas wie weiß-blauem Himmel und Sonne belohnt.

Auf kurzer Abendrunde wird die Bücherinsel angesteuert, um das Bich für den nächsten Literaturkreis zu erwerben (Eva Menasse, Tiere für Fortgeschrittene), und Gartenerde für die morgen anstehende Pflanzaktion erstanden.

Ausgedehntes Gespräch mit meiner Schwester, mit der ich seit Tagen umeinander rum telefoniere.

Nachrichten und ein hübscher Bügelfilm im Fernsehen (ohne Bügeln).

Inzwischen ist es halb 11, ich habe Traute in den Couchschlaf gelesen (Farbenblind, die Autobiographie des südafrikanischen Comedians Trevor Noah) und schreibe dies zu Ende. Dann noch ein bisschen Lesen, Twitter, Blogs, WMDEDGT, und schon wieder ein 5. rum. Ein 5.5. Ein Freitag mit OW.

 

 

 

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