Verfasst von: Margrit | 13.04.2022

Péckvillchen

Zum Gedenken und zur Ehrung unserer Mutter bringen wir alle einen Gegenstand mit, der für uns einen besonderen Bezug zu ihr hat.

Dies ist ein Péckvillchen.

  • Es stammt aus Luxemburg.
  • Es trägt den Kopf hoch erhoben.
  • Es pfeift und singt.

Das Internet weiß dazu noch, dass die Péckvillercher traditionell am Eemaischen erworben werden, dem Ostermontagsmarkt auf dem Fischmarkt in der Stadt. Der Fëschmaart wiederum ist der zentrale Platz im historischen Zentrum von Luxemburg.

Und – hier schließt sich der Kreis – am Fischmarkt hat meine Mutter als Kind mit ihrer Mutter und ihren Schwestern gewohnt und hat von dort das Gymnasium besucht. In dem Haus ist jetzt ein Luxemburger Nationalmuseum untergebracht. Ich kann mich noch sehr lebhaft an die Besuche in dem steilen alten Gemäuer bei meiner geliebten Großmutter erinnern.

 

(Diesen Beitrag hab ich am Vortag eingetütet.)


Antworten

  1. Schöner Brauch!

    • Ja danke. Eigentlich kein Brauch, sondern eine Erfindung. Heute bei der Auferstehungsmesse für meine Mutter (so nennt meine sehr katholische Familie das) haben wir es gemacht, und das Schönste überhaupt an der Beerdigung.


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