Verfasst von: Margrit | 04.07.2018

Win 10 Dateiversionsverlauf – Zum Zweiten

Gestern habe ich kurz den Dateiversionsverlauf vorgestellt, das Windows Verfahren zur automatischen Datensicherung. Hier nun die praktische Umsetzung.

Das Konfigurieren des Dateiversionsverlaufs findet sich sowohl in der (guten alten, veralteten) Systemsteuerung als auch in den neueren Windows Einstellungen:

Einstellungen (WIN + i) / Update und Sicherheit / Sicherung

Im Bild oben ist Meine Daten automatisch sichern bereits eingeschaltet. Beim ersten Aufrufen sieht das Bild etwas anders aus: statt des Ein/Ausschalters steht dort die Meldung, ein externes Laufwerk für das Backup auszusuchen. Erst danach kann es richtig losgehen. Wichtig sind nun die

Weiteren Optionen

  • Wie häufig soll gesichert werden?
    Gut zu wissen: Windows sichert nur Dateien, die seit der letzten Sicherung verändert wurden. Es entsteht also auch bei kurzem Sicherungsintervall kein riesiger Backup-Datenberg.
  • Wie lange sollen Sicherungen aufbewahrt werden?
    Auch das größte Speichermedium läuft einmal voll …
  • Was soll gesichert werden?
    Das ist die wichtigste Frage.
    Windows schlägt hier die üblichen Verdächtigen vor, also alle Bibiotheken, die sich im Standard-Benutzerordner befinden wie Dokumente, Bilder, …
    Hier empfiehlt sich genaues Überlegen, wo man seine Arbeitsdateien ablegt, und Hinzufügen der entsprechenden Ordner zur Sicherung.
    – Extra Datenlaufwerk?
    – Mails? Thunderbird-Ordner? Outlook-Ordner?
    – Online Banking?

Geschafft! Ab jetzt sichert Windows für dich im Hintergrund.

Und beim nächsten

Rechtsklick auf eine Datei / Vorgängerversionen wiederherstellen

erscheint eine (nicht sehr gelungene) Dialogbox wie diese

Drei Sicherungen existieren von meiner Beispieldatei massnahmen_neu.png. Jede kann ich auswählen, dann

  • Öffnen = Anzeigen lassen
  • Wiederherstellen = die derzeitig aktuelle Version durch die Sicherungskopie ersetzen
  • Wiederherstellen in… einem anderen Ordner = zusätzlich zur derzeit aktuellen Version zurückholen

Jetzt hab ich was Gemeines probiert: meinen Sicherungsstick ausgestöpselt. Auch dann erscheint die Vorgängerversionen-Dialogbox von oben, d. h. die Datei weiß, wann Sicherungen von ihr angelegt worden sind.

Aber Öffnen oder Wiederherstellen kann sie die so natürlich nicht!

Was mich zu einem weiteren Punkt bringt: auch das automatische Sichern selber funktioniert natürlich nur, wenn das externe Medium immer eingestöpselt ist. Was der Anforderung nach einer vom Rechner getrennten Sicherung widerspricht.

Mit andern Worten: Dateiversionsverlauf ist super, darf aber nicht die alleinige Backup-Methode sein. Dazu in den nächsten Tagen mehr.

 

 

 

 

 


Responses

  1. […] geht’s nach Win 10 Dateiversionsverlauf Zum Ersten und zum Zweiten mit dem Thema Sicherung / […]

  2. […] ging es um den Dateiversionsverlauf hier und hier und um das Systemabbild […]


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