Verfasst von: Margrit | 13.05.2017

Kinners – Felix & Sohn

Mein junger Kollege ist vor einem halben Jahr Vater geworden. Das bekommt ihm gut. Mit den Widrigkeiten der Arbeit geht er jetzt gelassener um (naja ein bisschen gelassener), es gibt Prioritäten im Leben. Morgens kommt er früher zur Arbeit, ich werd ja doch rausgeschmissen, so dass er abends früher gehen kann. In letzter Zeit ändert sich das wieder:

Morgens ist der Kleine so süß – er sitzt bei mir im Bad und giggelt  und lacht und freut sich – da komm ich gar nicht weg.

Passend dazu schickte die Freundin letzten Nachmittag eine Textnachricht:

Der Kleine ist seit einer halben Stunde auf und feiert sein Leben.

Klasse, oder? Gelungen fand ich auch die Reaktion des Werkstudenten, mit seinen vielleicht 22 Jahren selber eher eine Frohnatur:

Ja ja in DEM Alter, da geht das noch.

In MEINEM Alter ist es tatsächlich gut, manchmal daran erinnert zu werden: Lebenslust pur.

 


Responses

  1. Hallo Margrit,

    ich lese gerade das Buch „Lebenslust“ von Manfred Lütz, Psychiater in Bonn. Fazit: von Ärzten, Psychotherapeuten, Fitnessgurus, Gesundheitsaposteln wird uns die Lebenslust ausgetrieben. Scharfsinnig und unterhaltend.

    Er hat auch „Irre, wir behandeln die Falschen“ geschrieben.

    In diesem Sinne

    Liebe Grüße

    Marlene


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