Verfasst von: Margrit | 05.03.2017

WMDEDGT 03/2017

Zwei Tagebuchbloggen-Aktionen, bei denen ich seit einiger Zeit mitmache: WMDEDGT und 12von12. Ersteres immer am fünften des Monats, warum? bessere Frage wohl eher, warum nicht? irgendeiner muss es ja sein. Zweiteres immer am zwölften des Monats, versteht sich.

Was bedeutet: beide am selben Wochentag. Das ist angesichts standardisierter Wochentagsroutinen ja bedeutsam, man kann in eine Art Zirkel geraten.

Und nun gar! Im Februar war es der Sonntag, der auf diese Art doppelt bebloggt wurde, und jetzt im März: schon wieder. Als Datumsfreak mag ich das Durcheinander von Datümern und auf welchen Wochentag sie wohl fallen, das uns unser unsinnig chaotisches Kalendersystem beschert. Der März, wo man aus dem Februar-Kurzzeitgedächtnis heraus immer schon weiß, was wann kommt, ist in sich auch wieder eine nette Volte.

Langer Rede kurzer Sinn: Was mache ich eigentlich heute am Sonntag, den 05. März?

Um 8:00 Uhr vom Wecker aufgeschreckt worden aus wild abenteuerlichen Träumen – wir hatten abends Jakob der Lügner  gesehen, das arbeitete weiter. Wecker am Sonntag, denn wir hatten ein

wmdedgt_201703_1vormittägliches Programm: wir waren zum SPD (Anmerkung an mich: offenbar nicht mehr AsF) Frauenempfang zum 08. März geladen. Diesmal wieder im wunderschönen Ambiente der Orangerie.

Ich bin kein Parteimitglied, aber dieser Termin ist im Jahreskalender gesetzt und gern wahrgenommen. So viele alte Bekannte, so nette Begegnungen, so viele engagierte Frauen.

Gastrednerin war [Natalie] Natascha [danke Wiebke] Kohnen, SPD Generalsekretärin aus München. Nie gehört den Namen? Ich auch nicht, aber ich fand sie richtig gut, eine frische Rednerin. Ihr Chef Pronold hat ja den Sigmar Gabriel gemacht und sie als seinen Martin Schulz vorgeschlagen. Parteivorsitzende der SPD in Bayern, kann es einen frustrierenderen Posten für einen Politiker*in geben? Das hätte ich gedacht, aber so kann man sich täuschen: inzwischen gibt es 5 (!) Mitbewerber und eine Urwahl. Ich drücke ihr die Daumen.

Berührend zum Abschluss der Frauentagsklassiker Brot und Rosen gespielt von den drei jungen Männern der Swinging Klezmen, die letztes Jahr schon spielten („fast eine Tradition“) und das Lied inzwischen gelernt hatten^^.

Es gab Häppchen neumodisch in Gläsern, nicht mein Ding. Nach Hause zum Mittagsimbiss.

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Die Orangerie – mein Nachmittagsprogramm hat mich gleich wieder dorthin geführt, habe eine Stadtführung durch die „Christian Erlang Neustadt“ mitgemacht und mein sehr unvollständiges Wissen über die Stadt, in der ich nun schon so lange lebe, aufgefrischt und ergänzt. Aus Gründen™. Gelernt, wo das Wort „Hugenotten“ herkommt, wie miserabel die Strumpfwirkerfamilien und wieviel besser die Handschuhmacherfamilien lebten.

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Jetzt ist Abend, Tagebuchbloggen für mich, Quarkwickel für Wally,  „Die zehn Gebote“ und Charles Heston für uns beide und gleich ein Glas Rotwein. Prost!


Responses

  1. Da muss ich natürlich gleich zwei kleine Korrekturen anbringen:
    Die Natalie heißt in Wirklichkeit Natascha und die Veranstaltung wird schon traditionell von der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) des SPD Unterbezirks ausgerichtet. Natascha Kohnen war schon des öfteren auch mit Foto in der Zeitung erwähnt. Frauen fallen offensichtlich weniger auf.
    Bezahlt wird die Veranstaltung übrigens von den Mandatsträgerinnen.
    Gestern gab es in den EN eine für die Kürze ganz brauchbare Zusammen-fassung plus Foto der weiblichen Prominenz.

  2. Danke für den richtigen Vornamen, hab’s eingearbeitet.
    Und traditionell AsF, ja klar, ist aber doch sehr ins Kleingedruckten verbannt worden.
    Und das Foto! Die Sichtbarkeit gekonnt nach Graden der Prominenz gewichtet, hihi.

    • Da muss ich aber vehement widersprechen: Dass von der berühmten Bloggerin nur der Hinterkopf und ein Ohr zu sehen sind wird ihr nun wirklich nicht gerecht 🙂


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