Verfasst von: Margrit | 19.02.2017

Ringeltäubchen

Gestern Ringelleggins, heute Ringeltäubchen. Gestern ein Ersatzbild mit Puschen statt Strumpfhosen, heute ein Ersatzbild mit Amseln statt Ringeltauben.

vogeltraenke

Heute morgen war ein Ringeltaubenpärchen zu Besuch in unserer Vogeltränke, sehr schlanke und elegante Erscheinungen in (versteht sich) Taubengrau mit schwarzem Halsbändchen.

Leider – und nicht überraschend – hielten sie genau den Moment für den richtigen zum Weiterfliegen, in dem wir mit gezücktem Teleobjektiv die Terrassentür öffneten. Deshalb hier und heute nur dieses Symbolbild vom letzten Mai.

Ringeltäubchen – eine Wortperle, und wieder eine, die ich meinem Vater verdanke.

Die Geschichte geht so: damals, als mein Bruder und Familie Haus suchten, stand gerade das eines alten Freundes meiner Eltern zum Verkauf, und er wollte unbedingt, dass sie es nehmen: Ein Ringeltäubchen von einem Haus! Meinem Bruder und Co. sagte es nicht zu, das war über Monate und Jahre ein Daueraufreger bei sonntäglichen Kaffees usw. So ein Ringeltäubchen – überlegt es euch noch mal. So ein Ringeltäubchen – und ihr habt es nicht genommen.

So ein Ringeltäubchen – ein Ringeltäubchen von einem Haus  – seitdem stehende Begriffe in der Familie.


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