Verfasst von: Margrit | 21.11.2016

Hier die Sterbetermine

Aufregung im Büro.

„Was soll das heißen – du hast die Sterbetermine aktualisiert?!“

„Die was? Ich habe dir doch nur eine Mail geschickt, dass ich die Termine im Kalender gepflegt habe.“

„Dann schau mal hier, der Betreff deiner Mail.“

sterbetermine_1

„Wie bitte? Das hab ich nicht geschrieben! Hier, der Beweis.“

sterbetermine_2

Bei Mails, die von einem Büro ins nächste gehen, kann man sowas nachverfolgen und den Schrecken gleich eindämmen. Der Kollegin wurde es trotzdem ganz mulmig.

Nach einigem Rätseln dann die Erleuchtung: ein automatisches Übersetzungsprogramm hatte den Mail-Betreff kühn als englisch identifiziert und aus dem vermeintlich englischen die ein deutsches sterben gemacht.

Und wieso nicht den Rest des Satzes? Tja, lauter Wörter, die das Programm nicht im englischen Wörterbuch finden konnte und deshalb „unübersetzt“ läßt.

Alles ganz logisch.

 


Responses

  1. Das Gleiche ist mir passiert, als Bilder von bärtigen Männern auftauchten, die in Städten Korane verschenken. Auf einem Foto sah man einen von ihnen, der ein Buch in der Hand hielt, und man konnte nur einen Teil des Titels sehen: „Lies!“, darunter deutscher Text.
    Imperativ von „lesen“ oder vielleicht doch das englische Gegenteil von „truth“?


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