Verfasst von: Margrit | 06.11.2016

#WMDEDGT am 6.

Wally erzählt weiter.

Nach der Altstadt gestern war heute Hephata dran. Das sind die Diakonischen Werke oberhalb Treysas, zu denen ich aus Kindheit und Jugend eine starke Verbindung habe. Dort sind wir immer zur Kirche gegangen, hatten alltägliche Kontakte mit den Behinderten, habe ich Praktikum im Bethesda Krankenhaus gemacht. Lange schon wollte ich da oben wieder einmal herumstrolchen und insbesondere die Kirche von innen sehen. Frida wollte erst nicht mit, hat sich uns dann aber doch angeschlossen, und so waren wir zu dritt da oben unterwegs. In der Kirche endete gerade mit Trompetenchoral eine Einsegnungsfeier für neue Diakone und Diakoninnen. Wir waren also mittendrin!

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Hephatakirche

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Blick auf die Stadt

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Dieses Schicksal war schrecklicherweise die Regel.
Wir haben auch ein Straßenschild eines Heimbewohners gesehen,
der von 1919 bis 1980 dort lebte – der war die Ausnahme.
Und das passierte in unserer Kinderzeit dort.

Zwischendrin kam die Sonne durch. Aber es war windig und bitterkalt! Auf dem Rückweg sind wir noch bei unserem alten Haus vorbeigefahren, aber dann mussten wir dringend zurück, uns aufwärmen. Das geht bei Frida zum Glück sehr gut, die hat es schön warm.

Tja, das war unser Besuch in Treysa und speziell bei Frida. Wer weiß, wie oft wir uns noch sehen können… Sie ist eine Besondere! War eine wunderbare Gastgeberin, und wir haben uns gut verstanden. Wir haben alles zusammengenommen, Vergangenheit und Gegenwart. Und Zukunft war auch da – vielleicht schon nächstes Jahr zum Klassentreffen oder zur golden-diamanten-oder-noch-mehr Konfirmation.

Und nun sind wir wieder zuhause und schauen Tatort. Und das tut Frida gerade auch.

Schön war auch, dass meine langjährige Lieblingsfreundin und inzwischen Frau und meine allerälteste Schulfreundin sich endlich näher kennengelernt haben.

Vierte im Bunde war übrigens Mariechen:

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Gnädig – wenn auch unfreiwillig – räumte sie für uns ihren Schlafplatz. Mit ihren 15 Hundejahren ist sie wohl eine noch ältere Dame als wir übrigen  🙂

 


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