Verfasst von: Margrit | 19.07.2016

Röt gröt med flöt

Oder etwas dänischer: Rødgrød med fløde.

Wir haben eine liebe fast neunzigjährige Freundin, die kommt jedes Jahr an Heilig Abend zu Besuch, seit einigen Jahren auch zum Festessen an Ostern und Pfingsten.

Weil sie wie ich aus Aachen stammt, weil sie wie Traute im Jugendamt gearbeitet hat, weil sie wie wir in der Frauenbewegung aktiv gewesen war, haben wir vielfältige Anknüpfungspunkte für lebhafte Gespräche. Trotzdem wiederholen sich natürlich die Geschichten, und einige Topoi sind gesetzt und inzwischen geradezu Kult:

Wenn es auf den Nachtisch zugeht, mit verschmitztem Lächeln:
Gibt es wohl Rote Grütze?
Zugegebenermaßen gibt die bei uns öfters, Maria will aber nur zu ihrem Sprüchlein ansetzen:
Als junge Frau war ich in Dänemark, dort sagen sie ja

[und jetzt alle zusammen]

„Röt gröt med flöt!“

In diesem Sommer hätten wir fast vergessen, sie zu machen, die Rote Grütze! Zum Glück ist es uns aber noch rechtzeitig zur Obst- und Beerensaison eingefallen.

(Zusätzlich sind Himbeeren drin, die waren schnöde TK und durften deshalb nicht ins Bild, im Griesbehälter ist Sago, die 20 Minuten Rühren kommen nicht so richtig raus. Ansonsten das perfekte Rezept.)

(Und statt Sahne gab es Eis dazu.)

 


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