Verfasst von: Margrit | 25.06.2016

Carolin Emcke – das freut mich

Carolin Emcke bekommt dieses Jahr den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels – großartig! Eine sehr gute Entscheidung und eine absolut preiswürdige Preisträgerin. Wie ich finde, eine der ganz wichtigen Frauen im Land, klug, politisch, engagiert.

Mir zuerst begegnet als Reportagenschreiberin in der ZEIT, Reisende und Kriegsberichterstatterin aus den heißen Krisengebieten, Nahost, Afghanistan, immer auf den Spuren der leidenden Menschen. Als Beschreiberin und Kommentatorin des Zeitgeschehens hat sie sich einen Namen gemacht.

Dann empfahl mein Bruder mir ihr „Wie wir begehren“ (2012) über die Liebe und das Begehren und ihre Hindernisse, das lesbische wie überhaupt. Hab reingeblättert und leicht überheblich befunden, das alles wisse ich doch nun weitaus länger als sie.

carolin_emcke

Anfang dieses Jahres im Literaturkreis erneut empfohlen bekommen als Nebenlektüre zu Ursula März „Für eine Nacht oder fürs ganze Leben“, wo es auf andere Art, aber ebenfalls sehr persönlich, um das Begehren geht. Und diesmal hab ich’s gelesen und war begeistert von ihren klugen Betrachtungen und sinnlichen Schilderungen der Liebe und des Lebens und wie es sich entfaltet.

Einiges ist mir fremd. Vieles wusste ich tatsächlich schon oder ich erkenne mich darin wieder, und so gut ausgedrückt und durchdacht, das ist schön.

Seitdem bin ich Carolin-Emcke-Fan. Herzlichen Glückwunsch zum Friedenspreis.

Sie sagt übrigens zu dem Preis, sie sei beglückt, aber sie habe sich gewünscht, die Nachricht nicht gerade am Tage des Brexit zu erhalten.


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