Verfasst von: Margrit | 03.04.2016

Tadaima

Tadaima, „I’m home“

tadaima„Ich bin zuhause“
„Bin wieder da-aa“

Das hab ich aus dem aktuellem Film Grüße aus Fukushima von Doris Dörrie gelernt. Und immerhin eigenhändig aus dem Internet abgeschrieben, waren die Japanischlektionen doch zu was gut ;~)

Große Anguckempfehlung!

Fukushima fünf Jahre danach ist natürlich ein düsteres Ambiente, dazu in Schwarz-Weiß gedreht, sichtbare Zerstörung durch den Tsunami und unsichtbare und doch unübersehbar andauernde durch die Verstrahlung.

Der Film erzählt eine Geschichte zwischen zwei Frauen, einer älteren Japanerin, die „letzte Geisha von Fukushima“ sagt sie von sich, und einer unglücklichen jungen Deutschen, die hofft, „wenn ich irgendwo hingehe, wo es den Menschen noch schlechter geht, fühle ich mich vielleicht bessser“. Das klappt erstmal nicht! Wie die beiden sich aber begegnen und konfrontieren, fremd sind und kennenlernen, sich letztlich gegenseitig wieder ins Leben helfen – das ist einfach großartig. Die Dörrie ist eine kluge Frau und hat hier einen wunderbaren sehr lebensklugen Film voller Überraschungen gedreht.

Läuft mindestens noch bis Mittwoch im Lamm. Im Aprilprogramm des E-Werk-Kinos ist er nicht, aber vielleicht im Mai?

 

 


Responses

  1. Zu diesem Beitrag über den Fukushima Film würde das Tüten-Bild von gestern auch sehr gut passen. Das versteht, wer sich den Film anschaut!


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