Verfasst von: Margrit | 14.03.2016

Aus Gründen

Aus Gründen habe ich beim Bloglesen gelernt. Ich sage ja, Bloglesen bildet! Mich hält es in gewisser Weise auf dem Laufenden, was aktuelle Trends, Ausdrucksweisen, Moden betrifft. Wüßte ich sonst, was Snapchat ist, dass Essensfotos absolut angesagt sind und dass Sticken im 21. Jahrhundert mit Dateien geschieht? Mangels jugendlicher oder halberwachsener Kinder vielleicht eher nicht.

Was ist nun mit aus Gründen?

Als ich das zum ersten Mal las, werde ich mir wohl nix gedacht haben. Beim zweiten Mal, „hä was für eine faule Schreibe“, und dann hab ich’s als neue Ausdrucksweise gelernt für

  • aus Gründen, die mir zu privat sind sie hier auszubreiten
  • aus Gründen, die zu nennen der Aufwand in keinem Verhältnis zum Erkenntnisgewinn stünde
  • aus Gründen, die kompliziert sind, die ich aber jederzeit darlegen könnte und dann würde sie auch jede/r einsehen, und eben deshalb kann ich sie mir genauso gut schenken.

Praktisch!


Responses

  1. […] man nun die ganze Berechnung und alle Zahlenwerte fein fertiggestellt und will sie aus Gründen (*) von ihrer Herkunft, den dahinterstehenden Formeln, abkoppeln, muss man die Formeln durch die […]

  2. […] bisherigen Wortperlen waren Es kommte bloß so („wir können nix dafür“) und Aus Gründen („es kam nicht einfach so, es hat schon seinen guten Grund“). Also die zwei Seiten […]


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