Verfasst von: Margrit | 25.01.2016

Familie Flöz gucken!

„Wenn ihr irgendwo die Gelegenheit habt, Familie Flöz zu erleben: hingehen!“ Diesen Rat von Beate hatte ich im Ohr, als ich von genau dieser Gelegenheit in der Zeitung las. Und so waren wir letzten Freitag in Nürnberg in der Oper bei: Familie Flöz, Infinita.

Beate haben wir nicht getroffen, aber ansonsten war es wirklich super super schön, hHinreißend, ein toller Theaterabend!

Gerne hätte ich schon im Vorfeld davon geschrieben, das würde ja bei einem Kulturtipp mehr Sinn machen, aber dann dachte ich „Nee nee, nicht die Diebe anlocken“. *

Also jedenfalls, Familie Flöz. Ich hatte die Truppe vor vielen Jahren schon mal beim Internationalen Figurentheaterfestival erlebt und in vage guter Erinnerung. Sie sind nebenbei der klassische Beweis, dass der Name Figurentheater es eigentlich nicht trifft, denn was sie machen, ist Maskentheater.

infinita_14_©Simona_Fossi_presse infinita_6_©Simona_Fossi_presse

(Fotos Simona Fossi über www.floez.net)

Vier Schauspieler in Masken – erst beim Schlussapplaus sahen wir, dass es nur vier waren, und keine Frau dabei -, die klein sein können und groß sein können und Akrobaten sind und Clowns und mal voller Wehmut, mal voller Listigkeit und voller Ulk. Im Wechsel tapsen sie als Babys mit ersten Schritten ins Leben und spielen sehr alte Menschen auf ihren letzten Wegen. Bewegend, mitreißend. Hysterisches Kichern rings um uns, da blieb kein Auge trocken.

Heißer Tipp
Die nächste Gelegenheit, Familie Flöz zu sehen, kommt erstaunlich bald: am 21. Februar im Stadtheater Fürth mit Hotel Paradiso. Vielleicht sehen wir uns?

* Ein beliebter Schnack aus meiner Schulzeit, wo es von Seiten der Schulleitung doch allen Ernstes hieß, wir Mädchen dürften uns nicht in die Fensternischen setzen, „um nicht die Diebe anzulocken„.

Wir mögen ja jung und naiv gewesen sein, aber diese Erklärung erschien uns schon damals … wie soll ich sagen … hanebüchen?


Responses

  1. Ich finde diese Theatergruppe begeisternd und bin faziniert wie diese non-verbalen Stücke mit den Masken so ausdrucksstark sind.
    Dieses Stück kannte ich, aber ich sehe mir Hotel Paradiso in Fürth an.
    Am 21. Febr. gibt es auch eine Zusatzvorstellung um 16 Uhr.

    Gut gefiel mir auch das neue Maltheater Stück von Thalias Kompagnos „Rabenschwarz und Naseweiß“. Es ist ein Bilderzauber. Es ist erstaunlich wie man mit nur einer schwarzen Tafel, weißer Farbe und ein paar Utensilien wie ‚Pinsel und Spachtel eine Geschichte erzählen kann (s. auch Erl. Nachrichten vom 25. 1. )
    Einfach schön für klein und groß!

  2. ich habe schon lange Karten für den 21.1. in Fürth hoffe euch da zu sehen
    Sabine

  3. Ja stark! Wir haben auch noch Karten ergattert (wird aber schon knapp, und stolzer Preis). Das wird unser Familie Flöz Jahr!


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