Verfasst von: Margrit | 02.12.2015

In der großen Stadt

Kürzlich waren wir in der großen Stadt. Mit der S-Bahn. So was haben wir ja seit ein paar Jahren. Sogar neue Haltestellen gibt es für die S-Bahn, Nürnberg-Steinbühl zum Beispiel. Vielleicht ist die ja auch gar nicht neu? Mir war sie jedenfalls noch nie begegnet. Aber nun lag sie genau da, wo wir aussteigen mußten.

Schön ist es dort übrigens nicht, also kein Ausflugstipp. Aber das wollte ich ja auch gar nicht erzählen, sondern von der Rückfahrt. Ab Nürnberg-Steinbühl, versteht sich.

Das sah dann so aus [sogar auf dem Foto sieht man, dass es da nicht schön ist]:

SBahn
Richtung Erlangen? Fehlanzeige. Sollte das irgendwo hier in der Nähe sein? Mit der S-Bahn zu erreichen? Eine Großstadt mit 100.000 Einwohnern?

Tja, leider kein Platz. Lauf, na klar! Und erst Hartmannshof! (Hartmannshof?) Fürth, mit denen ist man traditionell verfeindet, aber da sind die Nürnberger nicht so. Und Bamberg, 70.000 Einwohner, muss natürlich auf’s Schild. UND FORCHHEIM.

Ich kannte das Phänomen übrigens schon von den Autobahnen. Wenn man mit dem Auto aus egal welcher Richtung über Nürnberg kommt und nach Erlangen will: null Chance auf ein Hinweisschild. Die dubiosesten Orte aus nah und fern (ich sage nur: Suhl!), aber Erlangen? Nö.

Kann mich mal jemand aufklären? Da muss doch was dahinterstecken!


Responses

  1. Mir war das noch nie aufgefallen, weil ich mich hier halt auskenne.
    Auch wenn Du von Mainz nach Wiesbaden willst, hast Du als Fremder keine Chance. Die Städte sind verfeindet. Hessen und Rheinlandpfalz, schon politisch schwierig. Wiesbaden ist elegant, Mainz eher prol …es gibt keine Wegweiser.
    Aber Erlangen ist doch harmlos. Kann mich nicht erinnern, dass ich als alte Nürnbergerin je was Abfälliges über Erlangen gehört hätte.
    Rätselhaft!

  2. o es schneit im Blog
    der Wetterochs hat aber keinen realen Schnee gemeldet
    naja wenigstens der Blog schneit
    sabine

    • Nürnberg-Steinbühl gibt es schon länger. Ich weiß allerdings nicht seit wann.
      Als ich vor langer Zeit noch Auto gefahren bin (es hat sich inzwischen an der Beschilderung nichts geändert!), habe ich mich in Nürnberg auf der Heimfahrt so fürchterlich verfranst, weil ich einfach kein Hinweisschild nach Erlangen gefunden habe. An der Auffahrt zur A73 steht Erlangen.Toll! Es ist einfach ein Trauerspiel!
      Ich rätsel aber eine ganze Weile schon über ein anderes Phänomen:
      Von Westen kommend von der Dechsendorfer Brücke stadteinwärts vor der teilweise gesperrten Unterführung (zu Fuß und mit dem Rad kann man durch) steht dieses rote Schild mit dem weißen Querbalken und einem Hinweis darunter für Fahrradfahrer: den Gehweg auf der Nordseite zu benutzen. Nur diesen „Gehweg“ gibt es nicht mehr wegen der Baustelle.
      Jedesmal, wenn ich an dem Schild vorbeilaufe, sinniere ich, wie das mit diesem Hinweis wohl gemeint sein könnte ???

  3. […] hat in einem Kommentar zu In der großen Stadt über die Beschilderung an unserer Super-Duper-3-Jahre-Umleitung an der Dechsendorfer Straße […]


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