Verfasst von: Silke | 06.11.2015

Der Rosenfriedhof St. Johannis

Der Johannisfriedhof in Nürnberg gehört zu den schönsten Friedhöfen Deutschlands. Schon lange stand er auf unserer „Erkundungsliste“. Genau zum richtigen Zeitpunkt, nämlich zwei Tage nach Allerheiligen, haben wir uns auf den Weg gemacht, um zu schauen und natürlich auch zu fotografieren.

Der Friedhof zeigt sich aktuell frisch herausgeputzt, denn zu den Feiertagen werden die Gräber bekanntlich besonders hübsch gemacht. Auf dem Johannisfriedhof reihen sich große Steinsärge aneinander. Darauf findet man wunderschöne Inschriften und auch interessante Skulpturen. Jesusfiguren, Engel und auch Totenköpfe bilden sozusagen einen bunten Reigen und scheinen friedlich zu kooperieren. ;~)

Wenn man den Blick schweifen lässt, überwiegt der rötliche Farbeindruck des Heidekrautes. Dazu gesellt sich gelb-rötliches Herbstlaub, das ganz beeindruckend in der Abendsonne leuchtet. Auch ein paar Rosen kann man noch bewundern. Diese sind natürlich eher im Sommer die Attraktion auf dem Johannisfriedhof.

Wir suchten auch nach dem Grab von Albrecht Dürer und haben es schließlich auch entdeckt. Susanne hat gleich die bekannten Initialen fotografiert. Danach haben wir uns noch vergnüglich der Totenkopf-Fotografie gewidmet und um die interessanteste Perspektive gerungen. Aber auch ein kleiner Frosch, der auf einem Steingrab saß, musste für unser Frosch-Museum abgelichtet werden und wird als Fundstück gleich kategorisiert. ;~)

Neben dem Johannisfriedhof findet man die Hesperidengärten. Leider sind diese nur bis Ende Oktober zu besichtigen. Da müssen wir jetzt bis April warten. Macht nix, wir wollten sowieso wiederkommen – auf den Friedhof … und in das sehr gemütliche Café am Eingang zu den Hesperidengärten. Da gibt es leckeren Kuchen und auch geniale Waffeln mit heißen Kirschen.
Fazit: Friedhofsbesuche können auch ganz schön sein! Wir möchten dies gerne mit ein paar gemeinsamen Bildern zeigen.

Wollt Ihr mal gucken?

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Responses

  1. Ja der Johannisfriedhof in Nürnberg ist ein wunderbarer Ort. Ich habe ihn noch vor den Rosen erlebt Ende April, da haben wir die Mutter meiner Freundin Anne dort zu Grabe getragen. So sagt man doch wohl. Damals war es ein Blumenmeer von Stiefmütterchen, so wie jetzt die Heide leuchtet.

    Das Café und die Kirschwaffeln kenne ich auch von der Gelegenheit! Man konnte draußen sitzen. Und die Hesperidengätten waren offen.

    Und nun müsst ihr nur noch raten, wo ich am Sonntag verabredet bin! Is ja echt ein Ding (mal wieder) 🙂

  2. Am Sonntag …
    Frische Waffeln und Friedhofsspaziergang bei bestem Herbstwetter?
    … und die kleine Rote ist auch dabei?

    Das hört sich doch nach einem wirklich guten Plan an! 😉

    • Ja genau so ist der Plan. Das Wetter hat bitte unnovemberlich golden zu sein. Das ist allerdings heute schwer vorstellbar…

      Gut dass mein Kommentar erst um 007 rausging ;~)

      • Morgen gibt es bestes güldenes Herbstwetter! Das möchte ich wetten! Denn wenn Engel nach Nürnberg reisen ….
        Hach, Du möchtest sicher auch den Frog begrüßen. 😉 Der sitzt nicht weit vom Dürer, wenn ich mich richtig entsinne.

  3. Hab grade mein Familiengrab im Johannisfriedhof verlängert. Ich geh richtig gern hin. Hab heuer ein neues Rosenbäumchen gepflanzt. Das Grab liegt direkt am weg vom Eingang johannisstrasse aus. Ein Fuchs ist auf dem epitaph. Ich hieß früher so….
    Ein wunderbarer Platz!

    • Das haben wir natürlich auch besucht: Albrecht Dürer, Hanni H., Kevin Coyne, Familie F.


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