Verfasst von: Margrit | 12.11.2014

Unser Kinooktober

Mister May & das Flüstern der Ewigkeit
Mister May ist so ein typischer „grauer“ Angestellter, nur seine Aufgabe ist untypisch: er forscht nach Angehörigen einsam Verstorbener. Dies mit einer großen Hingabe und Unermüdlichkeit, obwohl er selten fündig wird. In langen wiederholten Einstellungen folgen wir ihm durch seinen Alltag, schauen in sein großflächiges trauriges Gesicht.
Ein langsamer Film, was ich ja mag, aber so langsam? Das war mir denn doch zuviel.
Das Ende allerdings hat es in sich, zündet in mehreren Stufen, absolut hinreissend.

Madame Mallory & der Duft von Curry
Die einen kochen auf alteingesessenem französischem Sterne-Niveau, die anderen neuankömmlingsmäßig indisch scharf. Klar, es kracht. Und klar, es findet zusammen, was in so einem Film zusammenfinden muss. Mäßig spannend also, aber opulent und sehr amüsant anzuschauen.

Interessant bei diesen beiden Filmen, dass ich zunächst von „Mister May“ enttäuscht war, aus „Madame Mallory“ dagegen gutgelaunt herauskam. Aber inzwischen kann ich mich an die Madame schon kaum mehr erinnern, während die Bilder des Misters und die Stimmung des Filmes nachwirken und eher immer stärker werden.


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