Verfasst von: Margrit | 10.11.2014

Niederpixlig gegen Bilderklau

In der letzten OW hatten wir es mit Bildauflösungen, und damit, dass man ins Netz (Facebook, Profilbilder, Blog, öffentliche Webalben, …) sinnvollerweise keine hochauflösenden Bilder stellen sollte, sondern nur solche mit wenigen (Hausnummer 300×400) Bildpunkten. Dafür gibt es diverse Gründe:

  • Hochauflösende Bilder machen große Dateien und brauchen (zu) viel Zeit beim Hochladen und beim Bildschirmaufbau.
  • Am Bildschirm bringen die vielen Pixel gar nichts, da der sie gar nicht darstellen kann.
  • Hochauflösende Bilder sind aber interessant zum Geklaut- und Missbraucht-Werden – im Gegensatz zu niedrigen Auflösungen, die sich nicht zum Drucken eignen und aus denen sich keine brauchbaren Ausschnitte rausziehen lassen.

Zur Veranschaulichung das Suchbild aus dem letzten Beitrag. Es enthielt einen „versteckten Hinweis“, nämlich das „Häuschen“ im Hintergrund.

E_05

Dieser Hinweis war aber, muss ich zugeben, wirklich SEHR versteckt, denn:

  • Er nutzt nur Essen-KennerInnen, weil die bestimmt wissen, wer in diesem „Einfamilienhaus mit Garten“ gewohnt hat, nämlich die Familie Krupp – es handelt sich um deren berühmte Villa Hügel.
  • Und selbst solche KennerInnen dürften sich wohl schwer tun ohne Lupe. Und damit sind wir wieder beim Thema. Das Gemeine ist nämlich: da das Bild mit so wenigen Pixeln gespeichert ist, tut es die Lupe nicht. Der Versuch der Ausschnittsvergrößerung fördert keine weiteren Details zu Tage, sondern… aufgeblasene Pixel.

E_08

Jetzt das Originalbild meiner Kamera – sehr viel mehr Bildpunkte, sehr viel größere Datei (14,1 MB gegen 0,286 MB).  Auf dem Bildschirm sieht es auch nicht anders oder schärfer aus als das runtergerechnete, stimmts?

E_07

Ein Auschnitt aber verrät die Details, die die Kamera eingefangen und das runtergerechnete Bild verloren hat:

E_09

 

 

 

 


Responses

  1. Das ist aber ein super Beispiel für den Unterschied zwischen niedrig- und hochauflösenden Bildern. Echt gut, dass wir den Unterschied bei der Villa hier mal so richtig deutlich erkennen können.
    Dafür kriegste ein Sternchen!*

    • Danke fürs Sternchen*, das nehme ich gerne 🙂

  2. […] ein paar Tagen gab es hier Theorie zu hoch- und nicht-so-hoch-auflösenden Bildern, nun die praktische Umsetzung: heute Bilder versenden, morgen in einem extra Beitrag Bilder in […]

  3. […] Die Briefmarken-Tomaten sehen noch gut aus, aber das wieder vergrößerte Cappuccinobild – hat die Details verloren, ist unscharf, der “Villa Hügel” Effekt. […]

  4. […] letzten Semester haben wir uns mit der Größe von Bildern beschäftigt, gemessen in Bildpunkten, sprich Pixeln. Wer sich nicht für die Details interessiert, […]


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