Verfasst von: Margrit | 03.02.2014

Unser Kinojanuar

Ihr habt mich überzeugt – danke für die Aufmunterungen und Beteuerungen, dass ihr die Kinoberichte gerne lest! Für mich ist es zugleich eine gute Doku, was ich so alles kinomäßig erlebt (oder versäumt) habe.

Also, es geht weiter, und dieses Mail angereichert um Die Tipps der anderen – deshalb heißt es jetzt auch Unser Kino… Ich hoffe, dieser Punkt läßt sich ausbauen.

Inside Llewyn Davis
Ein Film ganz anders als die anderen.
Langsam. Immer mit dem Blick auf seinen Protagonisten, ein verkrachter Folkmusiker im New York der frühen 60er Jahre. Der nicht sehr sympathisch ist, aber sehr schön anzuschauen, und besonders anzuhören. Am Ende landet der Film irgendwie irreal, aber ganz sacht wieder an seinem Anfang. Hat auf der Stelle gekreiselt wie das Leben seines Helden.
Und dann: dieser Film ist fast so sehr Musik wie Bilder, vollgesogen und durchzogen von seiner melancholischen Musik, der Folk-Szene vor Bob Dylan, vor Woodstock.
Ich glaube, das war der erste Film der Coen Brüder, den ich gesehen habe. Wurde echt mal Zeit! Und es hat sich unbedingt gelohnt.

12 Years a Slave
Da war ich mutig, dass ich da reingegangen bin. Brutal, Horror, schonungslos sind so die Zuschreibungen. Der Film ist wirklich heftiger Stoff und schwer auszuhalten. Dabei eine wahre Geschichte, wie sie wohl oftmals vorkam, die Verschleppung eines freien Schwarzen aus dem Norden und Versklavung im Süden der USA. Mitte des 19. Jahrhunderts, gar nicht lange her. Man fasst es nicht.
Sehr gut gemacht von Regisseur Steve McQueen (GB), fantastischer Hauptdarsteller Chiwetel Ejiofor (nigerianisch-britisch). Bin mal gespannt, ob er es wirklich zu den Oscars bringt wie angekündigt. Ich kann es mir kaum vorstellen, er hält den Amis einen alles anders als schmeichelhaften Spiegel vor.

Die Tipps der anderen

All is lost
Beate hat den gesehen, Robert Redford als einsamer Skipper im Überlebenskampf auf hoher See. Sie meinte, vorher kaum vorstellbar, dass das einen ganzen Film trägt – aber, es tut es!

Imagine
Film über einen Blinden in seiner Stadt und zugleich Film über eben diese Stadt Lissabon. Silke II sagt: Reingehen!
Wollte ich auch die ganze Zeit sehr gerne, aber ich fürchte, nun hab ich ihn verpaßt. Wie mein Bruder das ausdrückt: „Das Leben war stärker.“

Hannas Reise
Den hat Sabine gesehen mit ihrer Tochter und schreibt (siehe auch im Kommentar, da hab ich das her):
eine BwL Studentin meint besser einen Job zu bekommen, wenn sie einen caritativen Job in Israel nachweisen kann u trifft in Israel auf Spuren iher Mutter, die [… wird nicht verraten …]. Hanna verliebt sich in einen Israeli u hat einige Schwierigkeiten in der Behinderteneinrichtung zu überwinden.
Sehenswert!

Möchte ich total gerne rein, klingt lustig und etwas bissig. Meine bevorzugte Mitseherin mauert aber ein bisschen… mal guggen.


Responses

  1. und ich habe gesehen m meiner Tochter:
    Hannas Reise
    eine BwL Studentin meint besser einen Job zu bekommen, wenn sie einen caritativen Job in Israel nachweisen kann u trifft in Israel auf Spuren iher Mutter, die mit Spielsachen eine jüd. Kindes, das abtransportiert wurde . Als Wiedergutmachung hat sie dann in Israle gearbeiet . Hann verliebt sich in einen Israeli u hat einige Schwierigkeiten in der Behinderteneinrichtung zu überwinden.
    Sehenswert

    • Hallo Sabine, noch eine Filmbesprechung, super – danke danke. Mit dem habe ich auch schon liebäugelt!!
      Mittwoch zieh ich’s hoch in den Beitrag, vorher schaff ich’s nicht.

      • Jetzt siehe oben im Text! Ich hoffe, ich kriege ganz viele Filmkritiken von euch für unseren Kinofebruar und Kinomärz und Kino… 😉

  2. […] Ach ja, und Twelve Years a Slave HAT soeben den Oscar als Bester Film erhalten. Chapeau (siehe Kinojanuar). […]


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