Verfasst von: Margrit | 09.12.2013

Sein Leben war ein Geschenk

Für meinen Papa
25.06.1926 – 25.11.2013

Sage nie „Das kann ich nicht“,
vieles kannst du, will’s die Pflicht;
alles kannst du, will’s die Liebe.

Diesen Spruch hat mein Vater mir vor vielen vielen Jahren in mein Poesiealbum geschrieben – keine Ahnung, wer und unter Androhung welcher Höllenqualen ihn dazu gebracht hat. Und dieser Spruch, das war wirklich er! Wie sehr, das verstehe ich jetzt erst.

Heute wird er beerdigt, und wir können hoffentlich bei aller Trauer auch sein „langes erfülltes Leben“ (abgedroschen, aber wahr) feiern und unsere Dankbarkeit spüren und ausdrücken.

Margrit

(Geschrieben und vordatiert am 06.12.2013)


Responses

  1. Liebe Margrit! Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für diesen Tag. Es ist ein sehr schöner Spruch, er wird Dich begleiten und Dich immer an ihn erinnern.
    Jürgen hat uns auch einen Spruch hinterlassen. Er sagte ganz oft, wenn er sich sehr freute “ Da geht mir mein Herz auf..“ Dieser Spruch wird mich bis zu meinem Lebensende begleiten und mich immer erinnern, wie dankbar und glücklich ich mit ihm war.

    • „Da geht mir mein Herz auf“, wie schön. Ein lieber Freund von uns, leider auch schon verstorben, sagte in so einem Fall immer „Das zieht mir die Mundwinkel nach oben“.

    • Ach wie schön, liebe Kathi, wenn man das so sagen kann nach einem Jahr, so voller Liebe.

      • ich habe seit 30 Jahren ein kleines Sprüchebuch in dem oft meine Tochter geblättert hat für einen Spruch den sie brauchte für eine Freundin usw-dort steht er jetzt
        -er stimmt!!!

  2. Jetzt hab ich ja leider schon wieder einige Blog-Tage verpassen müssen. ;-(

    Margrit, ich finde es schön, dass Du den Spruch Deines Vater aufgeschrieben hast. Das ist wirklich eine gute Idee, ihn damit zu ehren und zu charakterisieren.

    Mein Vater ist schon seit vielen Jahren nicht mehr bei uns. Ich habe seinen Spruch aus meinem Poesiealbum angeschaut und bin gerade sehr froh und berührt, dass er dies geschrieben hat:

    Wo du bist und wo ich sei,
    ferneweg und nahebei;
    Überall und auch indessen
    Werd‘ ich deiner nicht vergessen.
    Dein gedenk‘ ich, still erfreut,
    selbsten in der Einsamkeit.


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