Verfasst von: Silke | 22.08.2013

„Alles ganz ISI“

„Alles ganz ISI“

So lautete der Titel meiner Vor-Urlaubslektüre, die mich auf meinen lang ersehnten Island-Urlaub einstimmen sollte. Dieses Buch charakterisierte die Isländer und deren Lebensart sehr genau. Spontan, unkompliziert, kreativ und immer ein bisschen „auf den letzten Drücker“ sollten sie sein. Improvisation – einfach ihre (Über-)Lebensstrategie. Ich fühlte mich spontan hingezogen, ein bisschen seelenverwandt sogar. Sollte ich meine Koffer wirklich nur für knappe zwei Wochen packen?

Island ist bunt!
In Reykjavik angekommen fielen mir in der Innenstadt gleich die vielen bemalten bzw. besprühten Häuser und bestrickte Bäume bzw. Fahrräder auf. Künstlerische Ideen werden in Island schnell und manchmal auch ganz „hemmungslos“ umgesetzt und beleben das Stadtbild enorm. Nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch ganz im Norden in Akureyri darf man sich ruhig auch mal ein bisschen wundern, was so alles den Weg in die Öffentlichkeit findet und problemlos ausgestellt wird.

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Noch bunter …
… und vor allem quick-lebendig und begeisternd habe ich ein ganz besonderes Festival erlebt, welches in Reykjavik Tradition hat – die Gay Pride Parade. Schon Tage vorher konnte man in den Schaufenstern regenbogenfarbige Dekorationen sehen. Fast jedes Geschäft rund um den Laugavegur, der Haupteinkaufsstraße, machte auf seine eigene Art mit. Kleidung, Schuhe, Haarpflegeprodukte oder auch Badekappen lachten einem in Regenbogenfarben entgegen. Ein toller Anblick.

Gay Pride Parade Reykjavik 2013

Dabei gewesen!
… und ich probierte das extra für dieses Event gebraute Bier, welches immer nur wenige Tage verkauft wird – köstlich! Ein Fläschchen davon habe ich als kleine Kostprobe mitgebracht. Auf wen es wohl wartet? ;–)

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Interessante Namensgebung
Der Besuch eines uralten Friedhofes, dessen Bäume schon verwunschen aus den Gräbern wuchsen, brachte es ans Licht: Isländer haben manchmal ganz ungewöhnliche Namen. Der Nachname wird immer aus dem Vornamen des Vaters gebildet und entsprechend nach Tochter oder Sohn „-dottir“ bzw. „-son“ angehängt. Das hatte ich ja schon verstanden, aber „Asgeir“ zum Vornamen zu haben …?
Ein weiteres Beispiel scheint zu zeigen, dass Schweine nicht nur auf dem Teller landen:

schweinegrab

„Bauer sucht Frau“ auf Isländisch
Mitten in der weiten Landschaft des isländischen Südostens fanden wir diese nette und kreative Form der Partnersuche:

single_farmer

Straßenverkehr
Die etwas ungewöhnliche und furchteinflößende Bezeichnung von Bushaltestellen sowie die besondere Verkehrsführung für Schafe zogen schnell die Aufmerksamkeit auf sich.

Wo bleiben die Naturschönheiten?
Na, die hat Susanne ja schon ganz fleißig gepostet!
Wunderschöne Aufnahmen von bunten Bergen, Papageientauchern, dem Geysir Strokkur und Eisbrocken (plus Möwe) im Gletschersee konnten wir schon vor ein paar Wochen bewundern. Deshalb halte ich mich diesbezüglich zurück und zeige noch ein paar Eindrücke, die Susannes Bilder ein wenig ergänzen.

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Fazit
Island ist einfach hinreißend, bunt, naturgewaltig und unbedingt sehenswert – ein „Ausflugstipp“ ;–)  der besonderen Art!


Responses

  1. Liebe Silke, das ist überwältigend, da will ich hin! Und ich weiß auch schon wann: unbedingt wenn wieder Gay Pride ist!

    Wie gut, dass es bei uns heute losgeht in den Urlaub, sonst hätte ich hier echt die Neidkrise gekriegt.

    • Ich übernehme die Neidkrise! 😉
      Viel Spaß Euch!


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