Verfasst von: Margrit | 23.02.2017

Schneller höher weiter?

Heute an unserem Februar-Kalenderblatt hängengeblieben.

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Wie wäre es, unterwegs zu bleiben
und jedes Ankommen nur als Erreichen eines Teilziels zu erkennen?

Stattdessen gelesen und das gefiele mir viel besser:

und jedes Ankommen schon als Erreichen eines Teilziels zu begreifen?

Die Erfolge feiern, zufrieden sein über jedes Ankommen und darin verweilen. Nicht immer gleich weiterstreben.

Aber naja, der Kalender heißt nun mal Unterwegs.

Jeder Tag wäre Herausforderung und Befriedigung zugleich.

Verfasst von: Margrit | 22.02.2017

Uninspiriert

Immerhin bleibt mir noch das Datum: 22.02.2017, 17:17. Das sieht doch gut aus.

Ansonsten ist es seltsam. Seit dem 29.02. des letzten Jahres habe ich jeden Tag was geschrieben (kein Vorsatz, es kommte halt so), und jetzt so kurz vor dem  Vollenden des Jahres geht mir zack die Inspiration aus …

So, das war’s – logischerweise – schon wieder für heute, sorry ;~)

 

 

Verfasst von: Margrit | 21.02.2017

Cochabamba

Die  Tochter meiner Freundin G. macht dieses Jahr Abi und geht dann für ein soziales Jahr weltwärts nach Bolivien. G. sieht dem mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen – ihr Mütters kennt das. Aber natürlich stellt sie sich positiv ein und freut sich für und über ihre Tochter.

Bleibt nur noch eine Herausforderung: sich den Namen der Stadt zu merken, in die die Tochter gehen wird.

Cochabamba.

Dieses Problem wurde nun elegant gelöst vom Vater und Opa, der nicht mehr so gut hört und den Ortsnamen kurzerhand fränkisch interpretierte: „Kurz vor Bamberg? No, da fährst ja net so weit fort.“

Mit dieser Eselsbrücke ist Cochabamba für niemanden mehr ein Problem^^.

Ich hab’s sogar gegoogelt (wegen der Schreibweise) und dabei die nette Information mitgenommen, dass die Einwohner_innen von Cochabamba – von denen es übrigens mehr als Nürnberger_innen gibt –  Cochabambinos genannt werden.

Verfasst von: Margrit | 20.02.2017

Friedhofswetter

Ich weiß nicht, warum sind mir heute die novemberlichen Fotos vom Nürnberger Johannisfriedhof in die Hände gefallen? Vermutlich wegen des nächsten grauwettrigen Tages in Folge … Der Johannisfriedhof ist aber selbst bei schlechtem Wetter einen Besuch wert.

Hier ein liebevolles Fundstück aus dem Leben als Memory.

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Und der Ginkgo, der dort wächst und gegen jegliche Trübnis anstrahlt.

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Verfasst von: Margrit | 19.02.2017

Ringeltäubchen

Gestern Ringelleggins, heute Ringeltäubchen. Gestern ein Ersatzbild mit Puschen statt Strumpfhosen, heute ein Ersatzbild mit Amseln statt Ringeltauben.

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Heute morgen war ein Ringeltaubenpärchen zu Besuch in unserer Vogeltränke, sehr schlanke und elegante Erscheinungen in (versteht sich) Taubengrau mit schwarzem Halsbändchen.

Leider – und nicht überraschend – hielten sie genau den Moment für den richtigen zum Weiterfliegen, in dem wir mit gezücktem Teleobjektiv die Terrassentür öffneten. Deshalb hier und heute nur dieses Symbolbild vom letzten Mai.

Ringeltäubchen – eine Wortperle, und wieder eine, die ich meinem Vater verdanke.

Die Geschichte geht so: damals, als mein Bruder und Familie Haus suchten, stand gerade das eines alten Freundes meiner Eltern zum Verkauf, und er wollte unbedingt, dass sie es nehmen: Ein Ringeltäubchen von einem Haus! Meinem Bruder und Co. sagte es nicht zu, das war über Monate und Jahre ein Daueraufreger bei sonntäglichen Kaffees usw. So ein Ringeltäubchen – überlegt es euch noch mal. So ein Ringeltäubchen – und ihr habt es nicht genommen.

So ein Ringeltäubchen – ein Ringeltäubchen von einem Haus  – seitdem stehende Begriffe in der Familie.

Verfasst von: Margrit | 18.02.2017

Frauenbeine in …äh … Puschen

puschen

Dieses Foto zeigt 79jährige, 22jährige und 59jährige Beine in Pantoffeln und ist eine Hommage an die wunderbare Bloggerin Frau… äh…Mutti und ihren Beitrag Komplimente vom (ausgerechnet) 14. Februar, der sich mit blöden und/oder sexistischen Sprüchen beim Venenarzt beschäftigt und der in den vielen Kommenatren seltsamerweise – oder muss ich sagen: bezeichnenderweise? – in eine Diskussion über geringelte Leggins und das angemessene Alter für Frauenbeine in eben solchen ausartet.

Verfasst von: Margrit | 17.02.2017

Donnerstagsbaum und Sonne

Donnerstag, 16.02.2017, 8:05 Uhr, minus 4 Grad

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Blauer Himmel, Sonne. Ein Bild aus purem Licht.

Die Sonne kam gerade über den Bergkamm, also habe ich mich umgedreht und noch ein Foto in die andere Richtung gemacht. Sonne zufriedenstellend zu fotografieren scheint mir ähnlich schwierig wie Mond.

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Und dieses Sonnenbild ist von heute aus der Stadt und ein Gruß von Wally.

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Allen Leser_innen ein,
egal ob sonnig oder trüb,
schönes Wochenende.

Verfasst von: Margrit | 16.02.2017

Geschunken gekrochen

In meinem gestrigen Beitrag war von einem geschenkten Kabel die Rede. Eigentlich wollte ich einen stärkeren Ausdruck dafür, dass ich dieses Kabel einfach so geschenkt bekommen habe. Aber geschenkt bekommenes Kabel? Davon habe ich dann doch Abstand genommen.

Inzwischen ist mir eingefallen, wie mein Vater es gesagt hätte: geschunken gekrochen.

Dieses DVI Kabel ist also geschunken gekrochen. Rausgekramt aus den Beständen, verpackt und mir zugeschickt. Das noch größere Geschenk war für mich, dass der Kollege mich ermuntert hat, mir die diversen Anschlüsse doch mal genauer anzuschauen, und mich motiviert, dass sich das unbedingt lohnen würde. „Ich möchte es nicht mehr missen.“  Ich auch schon nicht mehr!

Verfasst von: Margrit | 15.02.2017

Maximal modernisiert

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So sieht es seit neuestem auf meinem Schreibtisch aus – zwei Monitore. An einem Rechner. Der Wahnsinn.

Nicht nur habe ich mir vor ein paar Monaten den schicken Monitor im Fernseh-Breitbandformat zugelegt, ich habe auch das gute alte Stück behalten – den damals ™ (2004!) luxuriös teuren 19-Zöller – und – heute – per geschenktem Kabel – an den Rechner – angeschlossen.

Ihr findet, ich bin damit meiner Zeit nicht wirklich voraus? Das könnte stimmen. „Late adopter“ heißt das in vornehm. Es ist jedenfalls wunderbar und bin ich nur noch glücklich am Fenster-hin-und-herschieben ;~)

 

 

Verfasst von: Margrit | 14.02.2017

Von West nach Ost und zurück

Zweimal in der Woche bin ich beim Kunden in der Opf. Fahre morgens hin von West nach Ost, abends zurück von Ost nach West. Immer der Sonne entgegen.

Im Winter ist es morgens noch dunkel und abends schon wieder. Im Sommer ist es morgens längst hell und abends auch noch.

Aber dazwischen!

Heute morgen war es atemberaubend. Ich wäre am liebsten alle paar Kilometer mitten auf der Autobahn stehengeblieben, um zu schauen und zu schauen. Eine riesige glutrote Sonne, die alles in leuchtendes Feuer taucht. Beim Hochsteigen immer kompakter werdend, immer heller und ihr Licht über orange und gold zu einem strahlendem Gelb wechselnd. Überwältigende Schönheit und Kraft.

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Am Abend war es auf andere Art ganz wunderschön. Die Sonne war schon versunken, der Horizont in Schichten von zartestem pastellenen Türkis und Rosa und Gelb gefärbt hinter einem silbrigen Kälteschleier. Und vom Himmel wuchs nach und nach das Dunkelblau und dann Schwarz der Nacht hinunter.

(Das oben soll ein Foto sein, doch es gibt das Farbenspiel nicht annähernd wieder.)

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