Verfasst von: Margrit | 26.02.2020

Neues von der Kloschilderfront

Aus der Pizzeria Pepperoni in Corralejo.

Sehr netter Ort, buntes Mobiliar, strahlend freundlicher Kellner. Nebenan saßen die Ortsalten im Schatten, plaudernd und beeindruckend zahnlos.

Aus dem.selben Laden:

Corralejo hat uns gut gefallen.

Unseren Ferienort von vor zwei Jahren konnten wir auch sehen, naja erahnen: Costa Blanca auf Lanzarote.

 

 

Verfasst von: Margrit | 25.02.2020

Kontrastprogramm

Himmel und Meer sind wieder blau.

Die freundlichen Reinigungskräfte fluten die Anlage, Wege, Mauern, Dächer, unseren Innenhof und unseren Balkon samt Möbeln, all dieser orange Sandstaub. Wir kämpfen uns durch die Schlangen in die Autowaschanlage.

Auf einmal Hochsommer, 29 Grad. Am Strand sind kleine lila Quallen, die die Flut zurückgelassen hat. Im Wasser freundlicherweise fast keine.

Verfasst von: Margrit | 24.02.2020

Wir sind durch

Gestern in Gran Tarajal. Sandstürmig.

So sieht jetzt das schicke weiße Auto aus.

Heute in Betancuria. Wir sind durch mit dem Sturm (mit dem Sand in der Luft noch nicht).

 

Verfasst von: Margrit | 24.02.2020

Abenteuerurlaub

Die Luft ist voller Saharasand.

  • Der Flugverkehr in die Kanaren ist komplett eingestellt. Ankommende Maschinen werden nach Marokko umgeleitet. Fluggäste übernachten auf Sitzbänken im Flughafen Gran Canaria. Solche Sachen.
  • Morgen Montag bleiben die Schulen geschlossen.
  • Unnötige Autofahrten vermeiden wegen schlechter Sicht, Fenster und Türen geschlossen halten.
  • Wir können nicht ins Meer. Nur die Surfer tummeln sich.

Verfasst von: Margrit | 22.02.2020

Gestern und heute

Der Himmel, die Farben gestern: Fuerte, wie wir es aus zwei Wochen kennen.

Calima den berüchtigten Saharawind haben wir auch schon erlebt, aber wie wir jetzt wissen: das war eine sehr harmlose Variante. Heute ist die Luft, der Boden, alles voll voll Sand.

Mit Meer geht dieses Gestern / Heute auch. Irre beeindruckend. Aber dann ist von mir aus auch wieder gut.

 

Verfasst von: Margrit | 21.02.2020

Wir haben Besuch

Die letzte Urlaubswoche findet zu dritt statt, mit Nichte, das macht auch Spaß.

Verfasst von: Margrit | 20.02.2020

Hanau

Rassismus verletzt, Rassismus ängstigt, Rassismus tötet.

Ferhat Unvar
Gökhan Gültekin
Hamza Kutovic
Said Nessar El Hashemi
Mercedes K?
Sedat Gürbüz
Can Gülcü
Kalojan Velkov
die Mutter des Täters

 

Verfasst von: Margrit | 19.02.2020

Politkrimis

Lese Krimi.

Ein Politthriller. Der Autor ist Italiener und ein Richter, das Thema spannend: die Erfindung von LSD und sein Einsatz zum Ruhigstellen der rebellischen Jugend in den USA der Sechziger. Offenbar nah an der Realität.

Fesselnd, aber so wirklich gefallen tut er mir nicht. Ist wie James Bond. Ich hab’s nicht mit Geschichten voller superheldischer superschurkiger Supermänner-Männer samt der ganzen zugehörigen Topoi. Die Frau heißt Gretchen, spricht nicht („wozu auch“), himmelt ihren (super)Mann an und macht Frühstück.

Der viel spannendere Politkrimi läuft ja wohl sowieso derzeit in Deutschland, sprich Thüringen! Auch eher männerlastig. Aber wir haben immerhin die Blumen-vor-die-Füße-Werferin Hennig-Wellsow (eine Geste für die Ewigkeit) und jetzt die So-gehts-nicht Lieberknecht.

Verfasst von: Margrit | 18.02.2020

Morgens und abends

Schön lange kein Meer mehr? Ja ja ich weiß, trotzdem: zwischen Ostküste und Westküste nur fünf Kilometer und deshalb gibts nun morgens Morgensonne und Wolken über bleiernem Meer im Osten, abends Abendsonne und Wolken über wildem Meer im Westen.

Dazwischen Sand Sand Meer Himmel Himmel Surfstrand.

Verfasst von: Margrit | 17.02.2020

Tante Martl

Ausgelesen: Ursula März, Tante Martl. 

Zuerst begegnet beim Poetenfest 2019. Sie kommt vom journalistischen dann dokumentarischen Schreiben und sagte sinngemäß über ihr Buch, meist schreibe man Fiktion mit biographischen Bezügen, sie schreibe hier Biografisches mit fiktionalen Anteilen.

Ein sehr gutes, flott geschriebenes Buch über drei Schwestern, insbesondere die zweite, Mutter der Schriftstellerin und große Märchenprinzessin (im Laufe ihres Lebens auf immer mehr Erbsen) und die dritte, ihre Patentante und das lebenslängliche  Aschenputtel (mit bemerkenswerten Freiheiten).

Die Geschichten sind ganz schön krass, ich hoffe für die Beteiligten, die fiktionalen Zuspitzungen sind groß.

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