Verfasst von: Margrit | 09.07.2020

Spaziergang am Weiher

Richtiger wäre die Überschrift Statt Spaziergang am Weiher – aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Danke für das schöne Leuchtbild, Wiebke.

Verfasst von: Margrit | 08.07.2020

La maladie d’amour

Elle court, elle court
La maladie d’amour
Dans le cœur des enfants
De 7 à 77 ans

Ein echter Ohrwurm, der mich seit Montag Abend Tag und Nacht (ich bin mitten in der Nacht sozusagen summend aufgewacht!) begleitet. Michel Sardou, Jugenderinnerungen an Chansons und Frankreichliebe.

Lustigerweise habe ich das Lied schon am Sonntag wiedergehört in Verstehen Sie die Béliers, ein Film voller Musik, Liedern und Michel Sardou Können wir nicht mal was Moderneres?

In meinem Kopf festgesetzt hat es sich aber erst am Montag nach einem weiteren Film, diesmal auf arte ein Klassiker von 1945, Spellbound mit Ingrid Bergmann und Gregory Peck. Der deutsche Titel Ich kämpfe für dich ist haarsträubend, aber genau genommen ist das der ganze Film. Ich liebe diese alten Hollywoodschinken, dieser ist sogar von Hitchcock, aber das Frauenbild … grusel. Da weiß ich dann immer, was von der guten alten Zeit zu halten ist.

Na jedenfalls, ich schweife ab, der ganze Filmplot dreht sich um eine Liebe oder doch Liebeskrankheit, maladie d’amour eben, et voilà :~)

Elle chante, elle chante
La rivière insolente
Qui unit dans son lit
Les cheveux blonds, les cheveux gris

 

Verfasst von: Margrit | 07.07.2020

Coronawoche 18

KW 27 (29.06.-05.07.) ist CW 18

Ich bin spät dran, aber ja, auch KW 27 war Coronawoche. Inzwischen haben wir’s kapiert, das werden wir auf absehbare Zeit nicht los.

Im April zu Wallys Geburtstag haben wir uns von meiner Schwester genähte Masken gewünscht. Damals ging es damit gerade so los, und es gab ja absolut keine zu kaufen. Ich hab mir gleich welche mitgewünscht, in dem Fall als sehr vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Habe ich bekommen mit der Hoffnung, dass ich sie bis zum Geburtstag im Juli doch sicher nicht mehr brauchen würde… Tja, ist ein frommer Wunsch geblieben.

Ansonsten habe ich in den letzten Beiträgen soviel über die interessante Corona App geschrieben und dazu nachgelesen, dass mir das zum Thema reicht.

Eine gute entspannte Coronawoche 19 wünsche ich euch.

Verfasst von: Margrit | 06.07.2020

WmdedgT 05.07.2020

Siehe auch die tolle WmdedgT Liste hier bei Frau Brüllen.

Heute ist schon heute, die „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ Frage war gestern. Gestern war ein gemütlicher heimischer Sonntag, so faul, dass ich sogar WmdedgT vergessen habe.

Es ging los mit spätem Aufstehen, dann eine Runde Terrassen- und Zimmerpflanzen düngen und Garten wässern (doch nicht so faul). Dann „Früh“stück, langes Telefonat mit mk k, Aktion Duschen, dies und das. Wilde Mittagessenszusammenstellung inkluse sehr feinem sahnigen Zaziki – ohne Knoblauch. Zum Nachtisch holte der Mitbewohner Eis vom Italiener.

Wallys Bein/Knie macht zur Zeit große Schmerzen, deshalb für sie ein Nachmittag auf dem Sofa. Ich packte ihr Knie in Quarkwickel, legte eine halbe Stunde Scheibtisch und Einkommenssteuer ein, dann gönnten wir uns am hellichten Nachmittag einen Film („Verstehen Sie die Béliers“, sehr nett und herzergreifend): Krankheitsgewinn. Als nächstes Salbenverband.

Gegen Abend noch mal Aktivität, endlich haben wir die letzten Pflänzchen aus ihren Töpfen in die Erde gebracht. Nach der Tagesschau Verabredung zum Skypen mit Bruder und Schwägerin, wir saßen auf der Terrasse, plauderten ausgiebig und hatten es lauschig.

Ein runder Tag.

Verfasst von: Margrit | 05.07.2020

Schönen Sonntag allerseits!

Nach so viel Text gestern und vorgestern
heute schlicht ein wunderschönes Bild einer wunderschönen Vase.

 

Verfasst von: Margrit | 04.07.2020

Was leistet DIE App und was nicht?

Wie die Corona Warn App funktioniert, siehe gestern.

Im derzeitigen Pandemiestadium der Lockerungen geht es nicht mehr darum, alle Infektionen auf Teufel komm raus zu verhindern. Das war der Lockdown, hat funktioniert – aber der Teufel kam ja wohl so ziemlich raus.

Jetzt nimmt man Infektionen in Kauf, ist aber höllisch (es hört nicht auf!) bemüht, sie einzudämmen, sprich alle Kontaktpersonen aufzuspüren, zu testen bzw. aus dem Verkehr zu ziehen und so die Infektionsketten zu durchbrechen.

Das ist Aufgabe der Gesundheitsämter. Die interviewen Infizierte, wen sie in den letzten 14 Tagen getroffen haben, kontaktieren diese Kontaktpersonen usw. Das funktioniert natürlich nur für Kontakte mit Bekannten, nicht mit Fremden auf der Parkbank oder im Bus.

Genau diese Lücke kann die Corona App schließen und genau da liegt ihre Aufgabe im Rahmen der Pandemiebekämpfung. Das ist ihre epidemiologische Leistung und zugleich ihr Beitrag zur individuellen Prophylaxe, indem man nämlich als Nutzer_in von einer möglichen Infektion zeitnah erfährt.

Die Corona App ist nur ein Baustein unter anderen mit beschränkter Wirkung. Sie hilft zum Beispiel nicht, wenn die bewußte andere Person auf der Parkbank oder neben einem im Bus

  • selber die App nicht installiert hat
  • ein positives Testergebnis in seiner App nicht freigibt
  • von seiner Infektion mangels Symptomen nichts merkt und sich also auch nicht testen läßt
  • ein falsch-negatives Testergebnis erhält
  • zu kurz für die App neben einem saß, aber dennoch lang genug für eine Infektion.

Umgekehrt könnte auch eine falsche Warnung ausgelöst werden, wenn jemand falsch-positiv getestet ist oder sonstewas nicht richtig funktioniert in der App.

Es kann auch vorkommen, dass Bluetooth falsch misst. Eigentlich ist es für Kontakte mit Geräten in der Nähe konzipiert, nicht für Abstandsmessung.

Was die App auch nicht leistet: einen warnen, wenn man in die Nähe einer coronainfizierten Person gerät. Das wäre zwar praktisch, aber das absolute Gegenteil von Datenschutz und Schutz der Privatsphäre. Sowas geht gar nicht und ist auch nicht gewollt.

Das oben ist ganz große Klasse: die Corona App ist Open Source, der Code ist im Netz einsehbar. Jede_r kann ihn lesen und rausfinden, wie die App arbeitet und ob sie womöglich irgendwelche üblen Fallstricke enthält. Zugegeben, es ist ein bisschen umständlich zu lesen ;~) Aber genügend geübte und aufmerksame Menschen können und tun das!

 

 

Verfasst von: Margrit | 03.07.2020

Wie funktioniert eigentlich DIE App?

Weil heute eigentlich noch einmal und zum letzten Mal in diesem Semester OW ist, gibt’s einen EDV Service Beitrag, und zwar zum derzeit aktuellsten EDV Thema: die Corona Warn App.

Die Corona Warn App soll einem die Chance geben,

  • gewarnt zu werden, wenn man näheren Kontakt mit einer (fremden) Person hatte, die sich später als coronapositiv herausstellt,
  • (fremde) Menschen zu warnen, mit denen man in der letzten Zeit Kontakt hatte, wenn man selber ein positives Testergebnis bekommt.

Vorbereitungen, die diese Warnungen ermöglichen

  • Corona Warn App aufs Smartphone laden
  • Immer, wenn man sich in Situationen mit anderen Menschen begibt, Handy dabeihaben und Bluetooth aktivieren (oder gleich immer aktiv lassen).

Mehr muss man nicht tun.

Das Handy erkennt nun per Bluetooth andere Handys in der Nähe (ca. 1,5m weit) und wenn dort die App ebenfalls installiert ist, merken sich die beiden die ID’s des jeweils anderen. Das geschieht anonym, ohne personenbezogene Daten, ohne Standort, ohne Zeitangabe. Und nur bei Kontakten mit einer gewissen Dauer, zur Zeit einer Viertelstunde, nicht bei jedem Vorbeigehen.
Nach zwei Wochen werden diese Informationen automatisch wieder gelöscht.

Wenn jemand positiv getestet wird

Bei einem positiven Coronatest erhält man automatisch einen für die App vorgesehenen QR-Code / TAN. Damit kann man sich in seiner eigenen Corona App als „bin positiv getestet“ melden (muss aber nicht, das kann niemand kontrollieren) und erlaubt damit, dass die eigene ID (die eigenen ID‘s, denn die wechseln alle 10 Minuten) an ALLE Handys mit Corona App weitergegeben wird.
Jedes davon hat ja wiederum die ID’s der Kontaktpersonen aus den letzten 14 Tagen und kann nun vermelden

Warnung, Sie hatten Kontakt mit einer coronainfizierten Person!

Was man mit dieser Warnung anfängt, ist wiederum jeder und jedem selbst überlassen. Man kann sich testen lassen oder sich in Selbstquarantäne begeben. Oder die Mitteilung einfach ignorieren, auch das kann keiner kontrollieren.

Wenn man selber positiv getestet wird

Dasselbe Spielchen mit umgekehrten Rollen.

Morgen:
Was die Corona App leistet und was nicht.

Verfasst von: Margrit | 02.07.2020

Zwei Fotografinnen – ein Gedanke

Das haben mir (1) Silke und (2) Susanne zukommen lassen.
Zufall oder Absprache?!

Vielen Dank für die hübschen Bilder, Blüten und Krabbler ;~))

Verfasst von: Margrit | 01.07.2020

Lieblingstweets im Juni 2020

Diesen Monat nur ein paar.

Arbeiten zuhause eröffnet ungeahnte Einblicke.

Es bleibt coronabezogen (manches vielleicht auch nicht, man weiß es nicht).

Es gibt auch anderes.

Und mein absoluter Favorit – darüber sinniere ich nun.

Das Wetter.

Verfasst von: Margrit | 30.06.2020

Vorher nachher

Die Nachbarin hat mir Tomatenpflänzchen geschenkt. Ist schon mehr draus geworden in den ca. acht Wochen, aber Tomatenernte? Seh ich noch nicht …

Da macht die Schmucklilie schon mehr her bei Vorher – Nachher.

Andersherum geht es auch, beim Kaktus:

Fehlen noch die Feigen, aber da finde ich gerade das Vorher-Bild nicht …

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