Verfasst von: Margrit | 26.06.2019

Athen liegt nicht in der Sahara

Ja ja, ich weiß, heute fotografieren ALLE ihre Thermometer mit den 36 Grad oder machen Screenshots ihrer Wetter App mit den 38 Grad, heute bloggen und twittern ALLE über die Hitze.

Bei mir geht das Thema so:

Ein Freund ist für acht Wochen nach Athen gegangen, er macht dort eine Fortbildung. Von Mitte Juni bis Mitte August. Von allen Seiten wurde er gewarnt, Athen im Sommer, oh Gott oh Gott, tu’s nicht, diese unerträgliche Hitze.

Jetzt sehe ich die europäische Wetterkarte in der Zeitung und denke mir, er hockt dort in Athen und lacht sich ins Fäustchen.

 

Verfasst von: Margrit | 25.06.2019

Weißer Spargel

Gestern beim Edeka.

Eine Kundin: Ich hätte gerne weißen Spargel gekauft und finde keinen. Haben Sie den nicht mehr?
Geschäftsführer: Nein – Spargel gibt es nur bis zum 24. Juni.
Die Kundin: Ja, naja, OK, das hab ich auch schon mal gelernt. Aber heute ist doch genau der 24. Juni, deshalb frage ich.
Geschäftsführer: Genau, und deshalb gibt es ab heute keinen mehr.

Dass es das noch gibt! Soll das wirklich noch gelten? Kaufen wir doch Tomaten, Erdbeeren, Himbeeren, … inzwischen rings ums Jahr, und sei es aus (das ist im Moment bei vielem Obst und Gemüse der Hit) Ägypten. Verrückterweise.

Aber ob das wirklich stimmt oder er einfach nur keinen auf Lager hatte? Ich werde beim nächsten Einkauf mal kontrollieren ;~)

Verfasst von: Margrit | 24.06.2019

Strukturierung der Langeweile

Das habe ich gerade von einer Freundin gelernt, es war eine der stehenden Redewendungen ihres Vaters (sie teilt diese Meinung nicht!)

Schule, Ausbildung, Beruf: Immer zu.
Frau arbeitet im Garten: Einverstanden, das dient der Ernährung.
Mutter näht und strickt: Gut so, weil produktiv.

Lesen: Unbedingt und jederzeit überlebenswichtig.

Alles andere, Sport, Hobbies: Was soll das denn? Das ist doch nichts weiter als Strukturierung der Langeweile.

Verfasst von: Margrit | 23.06.2019

Fast das Meer

Seit zwei Jahren ist das Freibad West nun wieder eröffnet, runderneuert und schön wie eh. Eigentlich eine Schande, dass ich es heute zum ersten Mal dorthin geschafft habe.

Es wurde Zeit! Das Schwimmen tut so gut. Und wie man sieht, gegen Abend (und vielleicht hat auch der kleine Guss geholfen) kein bisschen überfüllt. Bei sonnigen 26 Grad gegen 19 Uhr.

Der Sprungturm – ein Erlanger Wahrzeichen. Aufgrund vielfältigster und heftigster Gegenwehr der Bürgerschaft (besonders derer, die die Sommer ihrer Kindheit schon hier verbrachten) zum Glück wieder erstanden.

Spiegelung.

Verfasst von: Margrit | 22.06.2019

A rose

A rose is a rose.

Two wonderful roses.

Roses and roses and roses.

Garten. Draussen sitzen. Sommer.

Verfasst von: Margrit | 21.06.2019

Rocketman

Endlich mal wieder im Kino, und es hat sich gelohnt: Rocketman ist Elton John. Es macht echt Laune, dem Paradiesvogel zuzuschauen und zuzuhören, der Film ist ein bisschen so abgefahren wie sein Held. Absturz natürlich inbegriffen.

 

Verfasst von: Margrit | 20.06.2019

Ach wie war es doch fürdem

Ach wie war es doch fürdem

Denken dabei wohl alle oder nur die im Rheinland Aufgewachsenen automatisch weiter

Ach wie war es doch fürdem
Mit Heinzelmännchen so bequem
!

Ich schätze mal alle, schließlich wirkt das Wort fürdem wie extra und ausschließlich für diesen Reim erfunden. (*)

Die Klage um die vergangene Heizelmännchenpracht kann ich zur Zeit bestens nachvollziehen: der Mitbewohner ist weg. Und vom morgendlichen Kaffekochen über Wäscheaufhängen, Müllentsorgung, Abwasch, bis hin zum schnellen Nachkauf von Vergessenem … kein Heinzelmännchen mehr.

Wie gut, dass ich wenigstens Ferien habe.

 

(*) Habe nachgeschaut. Es heißt

Wie war zu Köln es doch vordem
Mit Heinzelmännchen so bequem!

Grr. Nun muss der Post so bleiben, ich hatte ihn mir doch so schön ausgedacht.

 

Verfasst von: Margrit | 19.06.2019

Klatschmohn

Für nächstes Jahr.

 

Verfasst von: Margrit | 18.06.2019

Telefon reparieren

Ich rufe meine Mutter an.

Ich: Hallo Mama.
Ma: Hallo? Hallo??
Ich: Mama, hörst du mich?
Ma: HALLO? … Was ist denn … Kannst du nicht lauter sprechen?
Ich: HALLO!!!! MAMA, nimm doch mal den Hörer ans ANDERE Ohr! (Sie hat manchmal einen Schmalzpfropf im einen Ohr)
Ma: Andere Ohr? Wozu soll denn … ahh, wie schön, jetzt geht das Telefon wieder, ich höre dich!

— Nach wenigen Sätzen – Mutter begeistert sich über den Flüsterasphat, der angeblich neuerdings vor ihrem Haus verlegt sei, und die Lastwagen fahren ja jetzt auch eine andere Strecke, oder haben die nicht sogar eine Fußgängerzone gemacht?

Ma: Ach, das ist unbequem, ich nehm den Hörer mal ans andere Ohr.
Ich: NEIN! MAMA, NEIIIIN!! MAMA??
Ma: Was ist nur mit diesem Telefon … murmel murmel …

— Auflegegeräusch —

Meine Schwester geht dann mit ihr zum HNO Arzt und das Ohr wird durchgespült. Telefon reparieren nennt sie das.

Nachteil:

Ma: Heute ist die Straße aber laut. Flüsterasphalt nennen die das. Also Flüstern ist was anderes!
Tja, sagt die Schwester, das kommt davon, wenn man das Telefon repariert.

Verfasst von: Margrit | 17.06.2019

Strichmenschlein

Im Bus.

Müssen wohl auch bei den Strichmenschen die Frauen sich schmal machen und die Männer dürfen breitbeinig dastehen?

Das war mein erster Gedanke.

Dann habe ich überlegt, woher weiß ich denn, ob das eine Weiblein, das andere Männlein sein soll? Das folgere ich doch wohl genau aus den unterschiedlichen Silhouetten… Bisschen bizarr oder? Die realen Frauen im Bus stehen jedenfalls alle auf zwei Beinen. Auch die realen Männer- und Frauenköpfe lassen sich denen der Strichmenschlein nur bedingt zuordnen.

Natürlich bin ich trotzdem überzeugt, dass die Strichmenschlein ein Geschlecht haben sollen, und ich kann „erkennen“, welches Piktogramm welches. Wie gesagt: bisschen bizarr.

Older Posts »

Kategorien