Verfasst von: Margrit | 29.05.2017

40 Grad

39 Grad, meldet das Auto, kurzfristig sogar 40. Das Haus sagt 30 Grad, auch nicht wenig im Nordseiten-Schatten. Wir haben Mai. Oder?

Innen drin halten wir die Kühle noch ganz gut, Markisen vor, einige Rollos runter.

Das gibt hübsche Effekte.

Verfasst von: Margrit | 28.05.2017

Zugbegegnung

Wir haben getauscht:

Die Tochter aus Berlin war bei der Mama in Erlangen. Meine Reisebegleiterin zum FiNuT Kongress und ich durften derweil ihre Wohnung in Berlin nutzen.

Übrigens teilten wir uns Berlin nicht nur mit einigen Handvoll weiterer FiNuT Teilnehmerinnen, vielen Vatertagsausflüglern und gefühlt Hunderttausenden Kirchentagsbesüchern, sondern zuletzt auch noch mit Horden grölender Pokalfinalfans. Die Berliner_innen selbst waren wohlweislich ausgeflogen…

Schön ist so ein Hauptstadtbesuch aber allemal.

Samstag Abend ging es für beide Parteien gen jeweiliges Zuhause und unsere Züge kreuzten sich, hier in zwei Bildern festgehalten:

So ein ICE ist schnell vorbei^^.

Überhaupt ist das Fotografieren aus dem fahrenden Zug so eine Sache. Hier die Saale, auf die wir immer wieder schönste ungestörte Sicht hatten – tja nun, einziges Bahnhäuschen weit und breit perfekt getroffen beim Auslösen:

Verfasst von: Margrit | 27.05.2017

FiNuT

Sommersemester 1977. An der Uni Erlangen gärt es, die Studierenden streiken, für die Wiedereinsetzung einer verfaßten Studentenschaft in Bayern und für das Einbeziehen gesellschaftskritischer, ökologischer, frauenbewegter Inhalte in die Studiengänge.

Ich bin neu und im zweiten Semester und mittendrin dabei, sauge alles auf und mische mit. Endlich habe ich angefangen, meine Leute zu finden.

Es erreicht uns die Einladung zweier Ingenieursstudentinnen aus Aachen zu einem „Nationalen Treffen von Frauen in Naturwissenschaften und Technik„. In Aachen, wo ich herkomme! Wenn das kein Wink ist, da fahr ich hin! Und so bin ich mit zwei weiteren Erlangerinnen als „Küken“ dabei bei diesem legendären ersten Treffen. Wir sind über 60 Frauen aus sogenannten Männerberufen, die sich ihre Geschichten erzählen, zum ersten Mal nicht vereinzelt, die sich austauschen über ihre teils haarsträubenden Erfahrungen. Gänsehautgefühl, Bestürzung, Glück.

Zehn Jahre später werde ich selber mit anderen in Erlangen den 13. FiNuT Kongress vorbereiten und eröffnen, jetzt mit 300 Teilnehmerinnen. Denn das Treffen 1977 war der Anfang einer langen Reihe solcher selbstorganisierter Konferenzen und damit einer ganzen Bewegung feministischer Naturwissenschaft und Technik(kritik).

In Erlangen haben wir Jubiläum gefeiert und zurückgeblickt auf ein Jahrzehnt. Heute nun sind wir in Berlin im Deutschen Technikmuseum und feiern 40 Jahre! Unglaublich. Unglaublich auch, was alles entstanden ist in dieser Zeit. Und wir Erlangerinnen feiern zugleich 30jähriges für unser Treffen und für unseren Stammtisch, der daraus entstanden ist und weiter besteht.

Ich bin in den letzten Jahren oder gar Jahrzehnten nicht oft bei FiNuT gewesen, aber heute bin ich es wieder und wie wunderbar: heimatliche Gefühle.

Verfasst von: Margrit | 25.05.2017

Auffer Bahn

Nach Berlin – aber nicht zum Kirchentag. Zu 40 Jahre Jubiläumsfeier FiNuT = Kongresse von Frauen in Naturwisenschaft und Technik. Erzähle ich später mehr zu. Heute war erstmal die Bahnfahrt.

Die Busempfehlung der VAG zum Bahnhof war grandios:

Ein Insiderwitz für Erlangenkundige (den anderen sei gesagt, dauert es von den Arcaden zum Hugenottenplatz 6min zu Fuß, so dauert es von den Arcaden zum Hbf. 5min zu Fuß).

Ich hab dann das Fahrrad genommen.

Ein Bahnhof und ein RegionalExpress nach Bamberg gesteckt voller „Väter“ und alkoholischer Getränke. Meine Reisebegleiterin: „Ob die wohl heute in der ersten Klasse kontrollieren?“ Die Väter: „Wir verraten euch nicht.“ Meine Reisebegleiterin: „Am besten den Schaffner gar nicht durchlassen!“ Die Schaffnerin: „Da bin ich. Nicht durchlassen ist aber nicht gut.“ Wir so: „Oh.“ Die Schaffnerin: quetscht sich durch zur 1. Klasse, kommt zurück: „Sie dürfen. Aber nur Sie beide. Meine Herren, da werden Sie doch Verständnis haben, dass wir die Damen in die 1. Klasse lassen?“

Ist das nicht wunderbar? Wenn ein Tag schon so anfängt. Unsere Heldin der Bahn. 😄

Zwischenstation in Bamberg mit so viel Zeit, dass wir sogar die gestutzte Platanenallee entlangflanieren konnten.

Im IC dann keine Väter mehr, entspannte Ruhe.

In Berlin dagegen – Kirchentag. Wir mal mit dem Strom, meistens  dagegen oder aus ihm ausgespuckt werdend. Aber sie sind ja nett, die Kirchentagenden.

 

Verfasst von: Margrit | 24.05.2017

Hilfe, wo ist meine Brille?

Die Frage kommt bekannt vor?

Nun, der Antworten sind bekanntlich viele viele …

Bei dieser mußte ich lachen. Zum Glück hatten wir noch gar nicht mit Suchen angefangen, das hätte schwierig werden können ;~)

 

Verfasst von: Margrit | 23.05.2017

Auffer Autobahn

Was bloggen von einem Tag auf der Autobahn? Tempobeschränkungen wegen wahlweise baufälliger Brücken oder Brückenbauarbeiten gibt es zu vermelden, zähfließenden Verkehr, LKWs ohne Ende, unglaublich viele Baustellen (immerhin, Deutschland wird repariert). Kurz, „Spannung“ pur.

Da haben andere mehr Glück:

image

Wobei „der Elfenbeinturm“ so an die 40 (?) Stockwerke hat und „die Liftanlage im Elfenbeinturm“ die irrste ist, von der ich je gelesen habe (mir fehlt eindeutig Hochhauserfahrung). Hier von Frau Brüllen eindrucksvoll vorgestellt:

Weisheiten aus dem Elfenbeinturm

Drama

 

Verfasst von: Margrit | 22.05.2017

Schatzgräbereien

Inschrift vom Schatzgräberbrunnen in Essen – mutet mich merkwürdig an in der einstmals größten Bergbaustadt Europas, grabend nach Kohle und Erzen und (einige) reich werdend dabei:

Erst wollte ich ich euch rätseln lassen, was wenn nicht Spaten, aber nun sei die ehrenwerte Auflösung gleich mitgeliefert:

Auch das ist Essen: 2017 grüne Haupstadt Europas [wieso nicht Erlangen? Bewerben wir uns nicht immer um alle solche Titel?] und laut Eigenaussage die drittgrünste deutsche Großstadt. Wie immer solche Ranglisten zustande kommen mögen – Essen hat wirklich enorm viel öffentliches Grün. Und früh und gezielt damit angefangen. Zum Beispiel der Gruga („Große Ruhrländische Gartenaustellung“, von 1929) Park mit u.v.a. riesigen und zauberhaften Rhododendren – diese in Gelb duften auch noch umwerfend:

Und das. Sie nennen es Kohlebrot, aber sie produzieren es mit Tintenfischfarbe:

Wohl bekomm’s, und Glück Auf, und dann: Essen ade.

Verfasst von: Margrit | 21.05.2017

Wir waren wieder da

Im November 2014 waren wir da (https://officewerkstatt.wordpress.com/2014/11/05/diesmal-ratet-ihr-es-nicht/), jetzt wieder, in der schönen Industriestadt Essen mit Arbeitersiedlungen, die „einer idyllischen Kleinstadt nachgebaut sind“, mit frischer Luft und vielem Grün (und, soweit wir sehen, vielen sozialen Problemen wegen mangelnder Arbeitsplätze), und mit einem oberbayrischen Ausflugslokal mit Blick auf Balderneysee und Villa Hügel:

Verfasst von: Margrit | 20.05.2017

An alles gedacht

An alles ist gedacht in diesem Hotel. Sogar an die Badeente. In der Dusche.

Verfasst von: Margrit | 19.05.2017

Essen Margarethenhöhe

Da bin ich gerade:

Das Hotel ist Teil eines Essener Stadtensembles, das sich Margarethenhöhe, Gartenstadt oder Kruppviertel nennt, wie die Erbasiedlung nur eben hier in Essen mit Krupp. Als Arbeitersiedlung mit Werkshäusern und Gärten geplant und hochgezogen und ziemlich geschlossen erhalten, inspiriert wohl von und benannt nach Margarethe Krupp der „hochherzigen Stifterin“:

Das Hotel selber in alten Gemäuern sehr schön modern konzipiert und gestylt.

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